Ab dem 17. Juli macht das Theater Ferien

Die Theaterkassen sind noch bis einschließlich 15. Juli besetzt. Am 21. August beginnt der Vorverkauf für alle Freiverkaufsvorstellungen der neuen Saison.

Wer noch vor den Theaterferien ein Abonnement abschließen oder Tickets kaufen möchte, hat dazu bis einschließlich Samstag, den 15. Juli Gelegenheit. An diesem Tag sind die Theaterkassen in beiden Städten regulär von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Ab Montag, den 17. Juli beginnt die Sommerpause des Gemeinschaftstheaters. Die Theaterkassen öffnen bereits am Montag, den 21. August, während der Spielbetrieb ab dem 15. September (Krefeld), bzw. 23. September (Mönchengladbach) wieder aufgenommen wird. Unabhängig von den Öffnungszeiten der Kassen können Karten jederzeit auf www.theater-kr-mg.de gebucht werden.

Das Theater Krefeld startet nach der Sommerpause mit der Sparte Schauspiel in die neue Spielzeit: Am 15. September kommt „Deine Liebe ist Feuer“ in die Fabrik Heeder, ein neuer Titel in der Reihe Außereuropäisches Theater – und eine Deutschsprachige Erstaufführung. Das Stück des syrischen Autors Mudar Alhaggi erzählt vom Leben in Damaskus während des Bürgerkrieges. Für die Inszenierung konnte Rafat Alzakout gewonnen werden, der in Syrien und im Libanon sowohl zeitgenössische syrische als auch klassische internationale Stücke inszenierte und seit seiner Flucht in Berlin lebt und arbeitet.

Am 16. September wird auf der Großen Bühne Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ gespielt, inszeniert von Hüseyin Michael Cirpici. Es ist der erste Kleist seit Beginn der Intendanz von Michael Grosse. Die Rolle des Dorfrichters Adam spielt Bruno Winzen, der in der Spielzeit 2017/18 auch das Weihnachtsmärchen inszenieren wird: „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss. Cirpici hat das hiesige Publikum bereits mit Inszenierungen wie „Romeo und Julia“ und zuletzt „Macbeth“ begeistert.

Mit einer geballten Ladung Musiktheater wird die Spielzeit im Theater Mönchengladbach eröffnet: Am 23. September feiert die Operette „Die Faschingsfee“ Premiere, dramaturgisch und textlich frisch aufbereitet von Carsten Süss. Emmerich Kálmáns karnevalesker Operettenspaß kommt nun endlich auch auf den Spielplan des Gemeinschaftstheaters – beinahe exakt 100 Jahre nach seiner Uraufführung am Johann-Strauß-Theater in Wien.

Ab dem 24. September wird das Studio erfüllt sein von der Musik Claudio Monteverdis in „Der seltsame Fall des Claus Grünberg“, passend zum 450. Geburtstag des berühmten italienischen
Komponisten. Kobie van Rensburg, selbst ehemals ein großer Monteverdi-Sänger, wird für dieses neue Barockopernprojekt verschiedene Werke des Komponisten zu einer Handlung verschmelzen. Der südafrikanische Regisseur hatte zuletzt am Gemeinschaftstheater mit überragendem Erfolg Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in einer hochmodernen Blue-Screen-Technik auf die Bühne gebracht.

Karten und Infos unter 02151/805-125, 02166/6151-100.