„Kein schöner Land“ beim Heidelberger Stückemarkt

Die Inszenierung von Matthias Gehrt wurde ins Theater Heidelberg eingeladen und wird dort im Rahmen des Festivals am 1. Mai gespielt.

„Was kann und darf Theater in beunruhigenden Zeiten? Mit dieser Frage setzen sich beim Heidelberger Stückemarkt 2017 Inszenierungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Ukraine, dem diesjährigen Gastland, auseinander. Die neue Dramatik bringt das Weltgeschehen auf die Bühne und reflektiert gesellschaftliche und politische Bedingungen unseres Zusammenlebens“, schreiben die Initiatoren im Programmflyer des renommierten Festivals, das vom 28. April bis 7. Mai bereits zum 34. Mal im Theater Heidelberg stattfindet.

Das Theater Krefeld und Mönchengladbach ist dort am 1. Mai mit dem Schauspiel „Kein schöner Land“ von Lothar Kittstein und Hüseyin Michael Cirpici zu Gast, das Schauspieldirektor Matthias Gehrt inszeniert hat. Die Inszenierung ist bereits festivalerprobt, denn im Dezember 2016 wurde sie beim 8. Internationalen Hanoch Levin Festival am Cameri Theater in Tel Aviv gezeigt.

Als Auftragswerk für das Gemeinschaftstheater entstanden, setzt sich „Kein schöner Land“ mit der vielschichtigen Flüchtlingsthematik auseinander. Es erzählt die spannende Geschichte der Begegnung eines Chors mit einem Fremden, vom Aufeinanderprallen verschiedener Welten.

In Krefeld ist „Kein schöner Land“ am 19.4., 3.5. und 4.6. in einer Studioversion in der Fabrik Heeder zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es unter 02151/805-125.

Mehr Informationen zum 34. Heidelberger Stückemarkt gibt es hier (einfach anklicken): http://www.theaterheidelberg.de/festival/heidelberger-stueckemarkt/