„Kein schöner Land“ reist zum NRW-Theatertreffen

Die Inszenierung von Matthias Gehrt wurde nach Detmold eingeladen und wird dort im Rahmen des Festivals am 22. Mai gespielt.

Das 8. Internationale Hanoch Levin Festival am Cameri Theater in Tel Aviv im Dezember 2016, der Heidelberger Stückemarkt Anfang Mai und jetzt die Einladung zum NRW-Theatertreffen, das vom 19. bis 28. Mai am Landetheater Detmold stattfindet: Das Schauspiel „Kein schöner Land“ in der Inszenierung von Matthias Gehrt ist gefragt und interessiert offensichtlich nicht nur das Publikum am Niederrhein. Die Autoren Lothar Kittstein und Hüseyin Michael Cirpici haben mit ihrem Auftragswerk für das Theater Krefeld und Mönchengladbach, das in der
Spielzeit 2015/16 uraufgeführt wurde, exakt den Nerv der Zeit getroffen, indem sie das Thema ‚Flüchtlinge in Deutschland‘ in den Mittelpunkt rücken.

„Deutschland 2015/16, das verdichtete sich für uns in einer Zeitungsmeldung“, beschreibt Lothar Kittstein, wie die Idee zum Stück entstand. „Ein Männerchor irgendwo im Süddeutschen probt, da geht die Tür auf, und ein Flüchtling aus Afrika steht da, der fragt, ob er mitmachen kann. Der Chor in dieser absurden Schrecksekunde, als der Fremde auftaucht, das ist für uns Deutschland – ein Land, dessen kollektive Schrecksekunde immer noch dauert.“ „Kein schöner Land“ erzählt die packende Geschichte der Begegnung eines Chors mit einem Fremden,
vom Aufeinanderprallen verschiedener Welten.

Am Montag, den 22. Mai ist das Stück um 19.30 Uhr im Landestheater Detmold zu sehen. Am Mittwoch, den 19. April kommt eine Studioversion für insgesamt drei Termine in die Krefelder Fabrik Heeder. Infos und Karten unter 02151/805-125.

Zum Programm des NRW-Theatertreffens geht es hier: www.nrw-theatertreffen.de