Alexander Steinitz

Biografie

Alexander Steinitz wurde in Salzburg geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht am Carl Orff-Institut der Hochschule Mozarteum. Nach seiner Gymnasialzeit in Wien studierte er an der dortigen Musikhochschule Dirigieren bei Karl Österreicher und Leopold Hager, sowie Musiktheorie bei Diether de la Motte und Komposition bei Kurt Schwertsik. Nach erfolgreichem Studienabschluss führte ihn ein Auslandsjahr an die renommierte Yale University in den USA. Er dirigierte weltweit mehr als 50 Orchester, darunter Klangkörper wie das Deutsche Sinfonieorchester, das Philharmonische Staatsorchester Halle, das Wiener Kammerorchester, das New Haven Chamber Orchestra, das Staatsorchester Braunschweig, die Magdeburgische Philharmonie, die Meininger Hofkapelle, das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester oder die Wiener Kammersolisten, die er auf ihrer Japantournee begleitet hat. Im Dezember 2007 dirigierte er in Nagoya (Japan) Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, im Dezember 2008 folgte das ebenfalls sehr erfolgreiche Deutschlanddebut mit diesem Werk bei der Thüringen Philharmonie.
Alexander Steinitz erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, z. B. beim „Forum junger Künstler“ in Wien, beim Internationalen Dirigentenforum oder in der Reihe „Debüt im Deutschlandfunk“. Er erhielt einen Förderpreis des Österreichischen Bundesministeriums für Kunst und den Förderpreis des Theaters Magdeburg für die Sparte Musiktheater. Außerdem machte er mehrere Rundfunkaufnahmen (Deutschlandradio, ORF, NHK, WPKN).
Als Operndirigent arbeitete Alexander Steinitz an zahlreichen Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. Im Januar 2010 hatte er sein sehr erfolgreiches Debut an der Wiener Volksoper mit einer Aufführungsserie von \“Das Land des Lächelns\“. Außerdem dirigierte er am Staatstheater Kassel („Le nozze di Figaro“), am Staatstheater Saarbrücken („Die Lustige Witwe“), am Opernhaus Chemnitz („Zauberflöte“) oder am Staatstheater Braunschweig, wo er ebenfalls „Zauberflöte“ dirigierte und ihm anschließend die Premiere von Verdi´s „La forza del destino“ übertragen wurde. Alexander Steinitz bekleidete selbst mehrere Kapellmeisterpositionen. In Innsbruck begann er zunächst als Solorepetitor und wurde dann Kapellmeister unter Doninique Mentha und Brigitte Fassbaender. In Osnabrück war er als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor engagiert. In Magdeburg war er 1. Kapellmeister. Zuletzt arbeitete er als stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater in Meiningen.
Seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 ist Alexander Steinitz als erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors in künstlerischen Fragen am Theater Krefeld und Mönchengladbach engagiert.