Izabela Matula

Biografie

Die polnische Sopranistin Izabela Matula studierte zunächst Klavier, Dirigieren und Komposition an der Krakauer Musikakademie. 2002 begann sie ein Gesangsstudium am gleichen Institut. In verschiedenen Meisterklassekursen bei Charlotte Lehmann, Ingrid Kremling, Ryszard Larczykowsky, Helena Lazarska, Leopold Spitzer, Teresa Berganza, Neil Semer u.a. hat sie ihre stimmlichen Fertigkeiten weiterentwickelt und eine ganze Reihe von Preisen und Stipendien gewonnen, so den 1. Preis des Yamaha Vocal Scholarship in Katowicz und den 1. Preis beim Warschauer Beethoven-Festival. Sie verfügt über ein umfangreiches Konzert- und Opernrepertoire, z.B. Contessa in „Le nozze di Figaro“, Euridice in „Orpheus und Eurydike“ (Chr. W. Gluck), Dido in „Dido and Aeneas“ (H. Purcell), den Sopranpart in Händels Messias und im Penderecki-Oratorium „Die sieben Tore von Jerusalem“, die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner, die Rolle de Schwester Gabrielle in Pendereckis „Teufel von Loudon“, Micaëla in „Carmen“ (G. Bizet), Liù in „Turandot“ (G. Puccini). Seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 ist Izabela Matula festes Ensemblemitglied am Theater Krefeld und Mönchengladbach und war bereits als Titelheldin in „Suor Angelica“ von Giacomo Puccini, Gräfin Almaviva in „Le nozze di Figaro“, Marija in „Mazeppa“ von P.I. Tschaikowsky, Lina in „Stiffelio“ von Giuseppe Verdi, Donna Elvira in „Don Giovanni“, Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, Ellen Orford in „Peter Grimes“ von Benjamin Britten, Lola in „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni, Katja in „Katja Kabanowa“ von Leoš Janáček  zu erleben. Gastengagements führten sie in den vergangenen Spielzeiten an die ABAO Opera in Bilbao (Spanien), die Opera Baltica in Gdansk (Polen), ans Teatro Massimo in Palermo und an das Staatstheater Darmstadt.