Johannes Schwärsky

Biografie

Nach seinem Schulabschluss begann Johannes Schwärsky zunächst eine Tischlerlehre in der Tischlerwerkstatt der Berliner Bühnen, baute dort Dekorationen und Bühnenbilder, bevor er sein Gesangstudium an der Ostberliner Musikhochschule aufnahm und später Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin wurde. Nach ersten Engagements ( u.a. fünf Produktionen der Berliner Kammeroper) ging er 1993 ans Stadttheater Gießen, war im selben Jahr Preisträger beim Internationalen „Alexander Girardi“-Wettbewerb in Coburg sowie 1996 Finalist bei „I cestelli“ in Dresden. Seit 1996 freischaffend tätig, führten ihn Gastspiele an die Opernhäuser in Frankfurt am Main, Wuppertal, Rostock, Schwerin, Coburg, Frankfurt/Oder, Nordhausen, Darmstadt, Pforzheim, Kassel, Bad Hersfeld, Neustrelitz, Stuttgart, Brandenburg, Potsdam, Bremen, Oldenburg, Hildesheim, Greifswald u.a. Seit 2001 besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz, mit der er auf Deutschlandtournee ging. Weitere Engagements führten ihn zu den Salzburger Festspielen, in Innsbruck sang er mit Angela Gheorghiu und Placido Domingo in einer konzertanten „Tosca“. 2004 reiste er zu einem Carmen-Engagement nach Chile, hatte im selben Jahr mehrere erfolgreiche Aufführungen von „Carmina Burana“ mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz und eine konzertante „Fidelio“-Produktion mit der Bachakademie unter Leitung von Helmut Rilling. Im Januar 2006 erfolgte unter der Regie von Andreas Dresen am Theater Basel eine Neuinszenierung von „Don Giovanni“. 2009 war er am Landestheater Flensburg in der Titelpartie von Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ zu hören. Es folgten Engagements an den Städtischen Bühnen Münster in Alban Bergs „Lulu“ (die Doppelrolle Athlet/Tierbändiger) und in der Titelrolle des „Fliegenden Holländer“ in Richard Wagners gleichnamiger Oper, am Stadttheater Gießen in „Hoffmanns Erzählungen“ (die vier Bösewichter), Mustafa in der Oper „Italienerin in Algier“ an der Sommeroper Selzach/Solothurn und die Titelrolle in Giuseppe Verdis „Falstaff“am Theater Regensburg. Am Theater Krefeld und Mönchengladbach war er bereits als Titelheld in P. I. Tschaikowskys Oper „Mazeppa“, Guglielmo in Giachomo Puccinis Oper „Le Villi“, Stankar in Giuseppe Verdis „Stiffelio“, die vier Bösewichter in „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, Balstrode in „Peter Grimes“ von Benjamin Britten und Renato in Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ zu erleben. Gastspiele führten ihn in den letzten Spielzeiten ans Stadttheater Osnabrück, zu den Eutiner Festspielen und ans Oldenburgische Staatstheater.