Julia Rutigliano

Biografie

Die Mezzosopranistin Julia Rutigliano studierte bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie schloss ihr Studium 2005 mit Auszeichnung ab und wurde danach ins Opernstudio ans Staatstheater Nürnberg verpflichtet. 2009 bis 2012 war Julia Rutigliano festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort wurde sie u.a. als Olga („Eugen Onegin“), Suzuki („Madama Butterfly“), Hermia („A Midsummer Night’s Dream“), Donna Elvira, Aksinja („Lady Macbeth von Mzensk“), Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“) und Carmen gefeiert. 2014 gab sie am Nationaltheater in Weimar ihr Debüt als Octavian in Straussʼ „Der Rosenkavalier“. Im Oktober 2015 gastierte sie am Staatstheater Cottbus mit der Titelrolle in „La Favorite“ von Gaetano Donizetti. Unter der Leitung von Zubin Mehta sang Julia Rutigliano 2013 die Siegrune in Wagners „Die Walküre“ beim Maggio Musicale in Florenz und am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia (Regie: La Fura dels Baus). 2011 feierte sie am Theater Bremen einen großen Erfolg als Venus in „Tannhäuser“. Im gleichen Jahr debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko als Wellgunde in „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“ und als Siegrune in „Die Walküre“ und war auch 2014 und 2015 mit diesen Partien auf dem Grünen Hügel zu erleben. 2014 folgten ihre Debüts als Charlotte in Massenets „Werther“ in Weimar und als Brangäne unter Zubin Mehta in „Tristan und Isolde“ in Florenz. In der Saison 2015/16 sang sie Siegrune an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und an der Semperoper Dresden. Julia Rutigliano ist 1. Preisträgerin beim 25. Robert-Stolz-Gesangswettbewerb in Hamburg und erhielt beim Internationalen Gesangswettbewerb Feruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Sonderpreis für die beste Mozartinterpretation. Sie ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und des Richard-Wagner-Verbandes.