Kairschan Scholdybajew

Biografie

Der Tenor stammt aus Kasachstan, wo er am Staatlichen Konservatorium von Alma-Ata studierte und im Anschluss an die dortige Staatsoper engagiert wurde. 1997 wurde der Bariton Bernd Weikl bei einem internationalen Gesangswettbewerb auf den jungen Sänger aufmerksam und lud ihn ein, seine Gesangsausbildung bei ihm und Prof. Günter Binge an der Musikhochschule Lübeck fortzusetzen. Kairschan Scholdybajew errang Preise bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben, unter anderem beim renommierten Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Seit der Spielzeit 1999/2000 ist der Tenor Ensemblemitglied des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Partien wie der Herzog („Rigoletto“), Pinkerton („Madama Butterfly“), Sänger („Der Rosenkavalier“) sowie Rodolfo („Luisa Miller“).
In den vergangenen Spielzeiten sang er am Gemeinschaftstheater u.a. Ferrando in „Così fan tutte“, Rodolfo in „La bohème“, Alfredo in „La traviata“, Cavaradossi in „Tosca“, Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ von Geatano Donizetti, Nemorino in „Der Liebestrank“, Roberto in „Le Villi/Suor Angelica“, die Titelrolle in Giuseppe Verdis „Don Carlo“, Pollione in „Norma“ von Vincenzo Bellini, Des Grieux in „Manon“ von Jules Massenet, Prinz Sou Chong in der Operette „Das Land des Lächelns“, die Titelrolle in Giuseppe Verdis selten gespielter Oper „Stiffelio“, Iskra in „Mazeppa“ von Pjotr I. Tschaikowsky, Italienischer Sänger in „Der Rosenkavalier“, Riccardo in „Un ballo in maschera“, Hoffman in „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, Tichon in „Katja Kabanowa“ von Leoš Janáček, .