Lydia Easley

Biografie

Nach dem Gesangsstudium bei Elisabeth Mosher an der Universität von Arizona (Tucson) erhielt die US-amerikanische Sopranistin Lydia Easley ein Stipendium in Italien, wo sie ihr Studium bei Elio Battaglia fortsetzte. Sie besuchte Meisterkurse bei Irwin Gage, Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Thomas Hampson. 2003 gewann sie den Preis an der Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg, wo sie auch in einem Konzert der Salzburger Festspiele auftrat.  Im Konzertbereich sang sie u.a. Liederabende für „Settembre Musica“ und die Unione Musicale (Turin), „Festa Europea della Musica“ (Rom), das Centro Studi Americani (Rom) und die Biblioteca degli Uffizi (Florenz).

Die Sopranistin sang an Opernhäusern wie dem Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro Comunale di Bologna, dem Teatro Colon, der Oper Leipzig, dem Staatstheater Wiesbaden, mit dem Orchester Sinfonica di Milano, dem Teatro G. Verdi (Triest), dem Orchester Giovanile del Piemonte unter der Leitung von Dirigenten wie Charles Dutoit, Riccardo Chailly, Friedemann Layer, Oliver Dohnànyì, Marc Piollet, Markus Foremny, Mihkel Kütson, Markus Hubner, Wolfgang Ott, Stefan Tetzlaff, Alistar Dawes und Aldo Silla. Seit ihrem Debüt als Abigaille („Nabucco“) im Jahr 2009 ist Lydia Easley auch auf deutschen Opernbühnen präsent. So sang sie u.a.  Agathe („Der Freischütz“), Marschallin („Der Rosenkavalier“), Liù („Turandot „), Aida und Elsa („Lohengrin“) bei den Internationalen Maifestpielen in Wiesbaden. 2013 übernahm sie die Rollen der Irene („Rienzi“) und Isabella („Das Liebesverbot“) im Projekt „Von Leipzig nach Bayreuth“ zum 200. Geburtstag Richard Wagners, einer Koproduktion der Bayreuther Festspielen mit der Oper Leipzig. Das Teatro Giuseppe Verdi di Trieste lud Lydia Easley als Isabella („Das Liebesverbot“) zur Saisoneröffnung 2014/2015 ein. Außerdem debütierte sie in dieser Spielzeit in den Titelrollen von „Turandot“ und „Tosca“, welche sie im Anschluss auch an der Oper Leipzig sang.

Auf der Konzertbühne sang Lydia Easley die Sopranpartie in Giuseppe Verdis Requiem und Ludwig van Beethovens Neunter Symphonie, die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss und „Brückstücke“ aus „Wozzeck“ von Alban Berg mit der Jungen Sinfonie Berlin in der Berliner Philharmonie und später mit dem Staatstheater Kassel. 2013 debütierte die Sopranistin auch als Isolde („Tristan und Isolde“) unter der Regie von Peter Sommerer. Am Theater Krefeld und Mönchengladbach sang sie 2014/2015 bereits mit großem Erfolg die Partie der Marschallin in Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“.