Maren Schäfer

Biografie

Die Mezzosopranistin Maren Schäfer wurde in Langen/Hessen geboren und wuchs in Darmstadt auf.  Sie war langjähriges Mitglied im Kinder-, und Extrachor des dortigen Staatstheaters, bevor sie 2007 ihr Gesangstudium an der Akademie für Tonkunst Darmstadt begann. Fortsetzend studierte sie seit 2010 an die Universität der Künste Berlin bei KS Dagmar Schellenberger und Carola Höhn, sowie im Masterstudiengang Sologesang bei Prof. Konrad Jarnot in Düsseldorf. Bereits während ihres Bachelorstudiums debütierte sie an der Komischen Oper Berlin als Schwester Mathilde in Poulencs „Gespräche der Karmelitinnen“. Weitere Gastverpflichtungen führten Sie zur Münchner Biennale für neues Musiktheater, sowie an die Deutsche Oper am Rhein. Ihr Repertoire umfasst u.a. Gertrud („Hänsel und Gretel“), Anna Murrant („Street Scene“ von Kurt Weill), Donna Elvira („Don Giovanni“), sowie Golde („Anatevka“) und Mrs. Peachum („Die Dreigroschenoper“) und mehrere Ur- und Erstaufführungen. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem in den Liedklassen von Eric Schneider (Berlin) und Hans Eijsackers (Düsseldorf). Ihr Liedrepertoire umfasst vor allem Lieder der deutschen Spätromantik und Moderne wie die Wesendonck-Lieder, „Sieben frühe Lieder“ von Berg oder auch weniger bekanntes Repertoire von Korngold („Lieder des Abschieds“) oder Zemlinsky („Maeterlinck-Gesänge“ op.13). Maren Schäfer erhielt ein Begabtenstipendium der Akademie für Tonkunst Darmstadt, der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin und wurde wiederholt Stipendiatin der Academia Vocalis Wörgl.