Yorgos Ziavras

Biografie

Der in Griechenland geborene Yorgos Ziavras studierte Klavier bei Prof. Elisabeth Kounalaki, Prof. Valery Sagaidachny (beide Athen) und Prof. Paulo Alvares (Köln), Orchesterdirigieren bei Prof. Michael Luig, Prof. Karlheinz Bloemeke und Prof. Stephan E. Wehr (HfMT Köln), sowie Architektur in der Nationalen Technischen Universität Athen. Er ist musikalischer Leiter bei Oper(O), einem Opernensemble in Athen, mit dem er zahlreiche Produktionen initiierte, einstudierte und leitete („Fiammifero“, „Carmen in 20 min.“, „Voyage“, „Waiting for Night“ und Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann” – in Planung). Sein Studium ermöglichte ihm in letzter Zeit u. a. Dirigate mit der Philharmonie Südwestfalen, dem Landesorchester NRW (Ausschnitte aus Werken von Humperdinck, Strauss, Bruch und Verdi). Das Hochschulorchester der HfMT Köln spielte unter seiner Leitung eine Tanzversion von Ravels Bolero (“Shangai Bolero”, Choreographie Compagnie Didier Theron), mit der Literatur-Oper Köln arbeitete er an der Oper „Die Verwandlung“ von Andreas Winkler nach F. Kafka und dirigierte die Mahler-Schönberg-Fassung von „Das Lied von der Erde” beim Kammermosaik-Ensemble. Als Solopianist arbeitet er kontinuierlich mit dem Kammerorchester Bonn-Röttgen (z.B. das Cembalokonzert in d-Moll, BWV 1052 von J. S. Bach und das Klavierkonzert in d-Moll, KV 466 von W. A. Mozart). Darüber hinaus ist er als Korrepetitor in den Gesangsklassen Prof. Mario Hoff, Prof. Lioba Braun und Prof. Konrad Jarnot tätig.

Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Stipendiat (Korrepetitor, Dirigent, Musikalischer Leiter) des Opernstudio Niederrhein am Theater Krefeld und Mönchengladbach und hier für die Leitung zahlreicher Proben, die musikalische Einstudierung, die Erarbeitung, Einstudierung und Begleitung thematisch bezogener Liederabende und dirigentische Aufgaben im laufenden Vorstellungsbetrieb verantwortlich. Als musikalischer Leiter erarbeitete er in der Spielzeit 2015/2016 u.a. eine Kurzfassung von Rossinis „Barbier von Sevilla“ unter dem Titel „Kurzhaarschnitt“ für die Veranstaltung nachtaktiv der Stadt Mönchengladbach, die im Foyer des Museums Abteiberg aufgeführt wurde, sowie die Studioproduktion „The Gods Must Be Crazy“, einem Barockopern-Pasticcio mit Musik von Henry Purcell und G.F. Händel. Im Februar 2016 dirigierte er beim Galakonzert des Opernstudio Niederrhein, das im Konzertsaal des Theater Mönchengladbach und in der Festhalle Viersen zur Aufführung kam die Niederrheinischen Sinfoniker.