1. Kammerkonzert (17/18) - Harfe trifft ... Frankreich

1. Kammerkonzert (17/18) - Harfe trifft ... Frankreich


Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Sonatine (bearb. für Flöte, Viola und Harfe von Carlos Salzedo)
Introduction et Allegro (für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett)

Nach dem begeistert angenommenen musikalischen Ausflug nach Südamerika in der Saison 2016/17 begibt sich Stella Farina, Soloharfenistin der Niederrheinischen Sinfoniker, im ersten Kammerkonzert gemeinsam mit sechs Orchesterkollegen auf eine Reise nach Frankreich – und in die bezaubernde Welt des Impressionismus. Zum Auftakt des Konzertvormittags darf sich das Publikum auf die Sonate für Flöte, Viola und Harfe von Claude Debussy freuen, die als „Klang gewordene Poesie“ gilt. Es folgt die Sonatine von Maurice Ravel. Im Original für Klavier geschrieben ist das Werk, das Ravel etwa zeitgleich mit dem Klavierzyklus „Miroirs“ komponierte, im Kammerkonzert in einer stimmungsvollen Bearbeitung für Flöte, Viola und Harfe zu hören. Als „Meisterwerk der Instrumentation“ wird Ravels „Introduction et Allegro“ beschrieben, das den Vormittag abrundet. Ravel nutzte darin die Möglichkeiten der Harfe gekonnt aus. „Ich war schrecklich beschäftigt wegen eines Harfenstücks, das die Firma Érard bestellt hat. Nach einer Woche verbissener Arbeit und drei schlaflosen Nächten konnte ich es mehr schlecht als recht beenden.“, schrieb er einem Freund über den Entstehungsprozess. Von der damaligen Eile ist dem Werk nichts anzumerken – und auch „Schlechtes“ lässt sich nichts finden.