1. Kammerkonzert 18/19

1. Kammerkonzert 18/19

... auf Leben und Tod ...

Im Januar mussten die Musiker des Vitus Quartetts krankheitsbedingt ihr Kammerkonzert absagen, nun holen sie das Konzert mit dem dramatischen Titel „… auf Leben und Tod …“ nach. Sie kombinieren darin ein Werk, das Hoffnung und Trost spenden will, mit einer Komposition, die den Tod thematisiert. So gelangte das recht düstere Streichquartett Nr. 14 d-Moll von Franz Schubert unter seinem Beinamen Der Tod und das Mädchen zu Berühmtheit, verarbeitete Schubert doch im langsamen Satz sein eigenes, gleichnamiges Kunstlied – und sorgte damit für einen der vielen Gänsehautmomente des Quartetts.

Peteris Vasks‘ komponiert hingegen unter dem Motto: „Die meisten Menschen haben heute keinen Glauben, keine Liebe und keine Ideale mehr. Die geistige Dimension geht verloren. Ich will der Seele Nahrung geben.“ Dieser Leitsatz prägt auch sein Streichquartett Nr. 3, das mit Sternenfunkeln, einer wilden Sonnwendfeier und schließlich dem Sieg des Guten über das Böse fasziniert. Die spätere Streichorchesterfassung dieses Werks, „Musica adventus“ betitelt, konnte das Publikum im 3. Sinfoniekonzert der Saison 2016/17 erleben.

 

Franz Schubert (1797 – 1828)
Streichquartett Nr. 14 d-Moll „Der Tod und das Mädchen“
Peteris Vasks (geb. 1946)
Streichquartett Nr. 3

Nachholtermin für das 17/18 krankheitsbedingt abgesagte Konzert.

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren