4. Sinfoniekonzert (17/18)

4. Sinfoniekonzert (17/18)

Vaughan Williams: Ouvertüre zu „The Wasps“ // Bernstein: Serenade // Strauss: Also sprach Zarathustra - Violine: Elina Vähälä; Dirigent: GMD Mihkel Kütson

Im zornigen Surren der Wespen beginnt Ralph Vaughan Williams Ouvertüre seiner Bühnenmusik zu Aristophanes gleichnamiger Komödie über die Athener Justiz. Statt griechischer Landschaften überfliegen sie bei ihm allerdings englische.

Wie bereits der Untertitel „nach Platons ‚Gastmahl‘“ verrät, basiert auch Leonard Bernsteins Serenade (für Solovioline, Streichorchester, Harfe und Schlagwerk) auf der griechischen Antike. In einer ausdrucksreichen Tonsprache zeichnet er darin detaillierte Portraits der geladenen griechischen Philosophen und ihrer Reden über Gott Eros. Vom Solisten fordert er hierbei höchstes Können.

Philosophisch inspiriert ist auch Also sprach Zarathustra von Richard Strauss. Eine musikalische Version von Nietzsches Übermenschenlehre hatte er mit der expressiven Tondichtung jedoch nicht im Sinn. Vielmehr wollte er „die verschiedenen Entwicklungsstufen darstellen, die ein freier Geist durchmacht, um zum ‚Übermenschen‘ zu gelangen.“ (Romain Rolland)

Konzerteinführung: Freitag, Dienstag und Mittwoch, 19.15 Uhr
Debut-Konzert: Donnerstag, 19 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren