5. Sinfoniekonzert

5. Sinfoniekonzert

Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune // Koechlin: Quatre poèmes d’Edmond Haraucourt, Déclin d’amour // Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur – Sopran: Sophie Witte; Dirigent: GMD Mihkel Kütson
Dirigent Mihkel Kütson

Mit dem Prélude über den Nachmittag eines Fauns gelang Claude Debussy nicht nur der Durchbruch als Komponist, dieses impressionistische Werk mit seinen changierenden Klangfarben wurde zudem zum Ausgangspunkt der musikalischen Moderne.

Zu den von Debussy inspirierten Komponisten zählt Charles Koechlin. Auch er wurde ein erfinderischer Meister in der Kombination der Orchesterklangfarben, wovon seine hoch expressiven Orchesterlieder Vier Gedichte von Edmond Haraucourt und Erkaltende Liebe eindrücklich Zeugnis geben.

Ein Wegbereiter der Moderne ist auch Gustav Mahler. In seiner vierten Sinfonie erstaunt er durch bewusst geringere Ausmaße, kleinere Besetzung und traditionelle Satzformen. Dies hängt mit dem Lied-Finale des Werks zusammen, einer Vertonung aus „Des Knaben Wunderhorn“. Doch die scheinbare Einfachheit täuscht; schon Adorno nannte die Sinfonie ein „Als-Ob von der ersten bis zur letzten Note.“

Konzerteinführung: Dienstag, Donnerstag und Freitag, 19. 15 Uhr
Debut-Konzert: Mittwoch, 19 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren