5. Sinfoniekonzert

5. Sinfoniekonzert

Rimski-Korsakow: Ouvertüre „Russische Ostern“ // Schostakowitsch: Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur // Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll - Violoncello: Norbert Anger; Dirigent: Nikolai Alexeev

In seiner Ouvertüre op. 36 malt Nikolai Rimski-Korsakow ein farbiges Bild der Auferstehungsgeschichte Jesu Christi – und des besonderen Zaubers der russisch-orthodoxen Osternachtsfeier.

Mit einem kecken Vier-Ton-Motiv eröffnet Dmitri Schostakowitschs erstes Cellokonzert. Geschrieben in der „Tauwetterperiode“ nach Stalins Tod, versteckt sich hinter der Heiterkeit jedoch bittere Ironie. Besonders ergreifend ist der melancholisch klagende zweite Satz, an dessen Ende die Welt zerbrochen zu sein scheint.

Wie seiner vierten stellte Peter Tschaikowsky seiner überaus populären fünften Sinfonie ein „Schicksalsmotiv“ voran, das nun das gesamte Werk durchzieht: Schroff unterbricht es den friedlichen Gesang des langsamen Satzes, beinahe grotesk fügt es sich in das Wiegen des dritten, in hymnischer Steigerung eröffnet es das kämpferische Finale und beendet es als Triumphmarsch. Doch zum erlösenden Sieg fehlt der wahre Jubel.

Konzerteinführung: Freitag und Mittwoch, 19.15 Uhr
Debut-Konzert: Donnerstag und Dienstag, 19 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Sanierung der Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach findet das Donnerstagskonzert im Konzertsaal des Theaters Mönchengladbach statt.

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren