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6. Sinfoniekonzert

6. Sinfoniekonzert

Dohnányi: Ruralia hungarica // Wieniawski: Violinkonzert Nr. 2 d-Moll // Bartók: Konzert für Orchester – Violine: Tobias Feldmann; Dirigent: Georg Fritzsch
Dirigent Georg Fritzsch

Die von Ernst von Dohnányi in vier Versionen vorgelegten, mitreißenden Ungarischen Landschaftsbilder  sind das einzige auf ungarischer Folklore basierende Werk des „ungarischen Brahms“. Die facettenreiche Orchestervariante entstand 1924 als zweite Fassung.

Zu Unrecht ist der exzellente Geiger Henri Wieniawski heute als Komponist kaum noch bekannt oder wird auf virtuose Bravourstücke reduziert. Besonders in seinem zweiten Violinkonzert verbindet er hohe Anforderungen an den Solisten kunstfertig mit einer durchdachten formalen Gestaltung.

Wahre Meisterschaft kennzeichnet Béla Bartóks Konzert für Orchester. 1943 bereits todkrank, scheint er darin mit verschiedenen Kompositionstechniken, brillanter Instrumentierung und eindrucksvoller Stimmungsvielfalt sein Können zusammenzufassen. Das Werk ist „ein schrittweiser Übergang vom Ernst des ersten Satzes und dem Klagelied des dritten zur Lebensbejahung des Schlusssatzes“, erklärte er selbst.

Konzerteinführung: Mittwoch und Freitag, 19.15 Uhr
Debut-Konzerte: Dienstag und Donnerstag, 19 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren