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Café Vokal

Café Vokal

Mitsingabend mit Kerstin Brix und Yorgos Ziavras

„Gemeinsam singen macht glücklich!“ ist eine sogar wissenschaftlich erwiesene Binsenweisheit – trotzdem macht man es viel zu selten. Alle, die hin und wieder mit Gleichgesinnten einen fröhlichen Singabend ohne Vorkenntnisse, Vorbereitung und Voranmeldung erleben möchte, sind richtig im „Café Vokal“.

Die sympathische Allround-Künstlerin Kerstin Brix lädt gemeinsam mit „Mr. Groovy-Finger“ Yorgos Ziavras in der Spielzeit 2017/2018 einmal pro Monat (abwechselnd in Krefeld und Mönchengladbach) Begeisterungsfähige aller Altersgruppen zum Mitsingen ein. Gesungen wird dabei quer durch den musikalischen Gemüsegarten: von Volkslied bis Schlager, Popsong bis Chanson oder Jazz-Standard bis Operettenlied. Ob alleine, in der Klein- oder Großgruppe, aus Anlass eines Geburtstags, als Weihnachtsgeschenk – die Mitsingabende in gemütlicher Café-Atmosphäre bieten eine unterhaltsame Abwechslung zu den üblichen Theatervorstellungen. Hingehen und ausprobieren!

Kerstin Brix ist den regelmäßigen Besuchern des Gemeinschaftstheaters ein Begriff: ob als klassische Sängerin („Das Gesicht im Spiegel”, „Erwartung”,„Pique Dame”), als Prinzessin Puffer im Krimimusical „Das Geheimnis des Edwin Drood“ und zuletzt als Frau Pusebach in der Operette „Frau Luna“ – stets begeistert sie durch ihre Musikalität, ihre Energie und ihre starke Bühnenpräsenz. In verschiedenen Formationen singt sie außerdem regelmäßig Jazz, Chansons, Soul, Tango u.v.m. Kerstin Brix gibt neben ihrer künstlerischen Tätigkeit außerdem Gesangs-, Sprech- und Interpretationsworkshops und hat jahrelange Erfahrung  als Gesangslehrerin.

Da es sich, wie begeisterte SängerInnen wissen, stehend am besten singt (und swingt), werden für das „Café Vokal“ mit Absicht überwiegend Stehplatzkarten verkauft. Die wenigen vorhandenen Sitzplätze sind für MitsängerInnen vorgesehen, denen die Veranstaltung stehend zu beschwerlich wäre. Wir bitten dafür um Verständnis.

Foto MG: © Jürg Knappe

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren

  • Pressestimmen

    Singen im Glashaus des Theaters

    Nachdem noch einige Stühle geordert worden waren – eigentlich sollten die Gäste sich möglichst nur an Stehtischen platzieren, weil sich im Sitzen nicht so gut singen lässt – gewann Kerstin Brix, die Sängerin mit dem Sparten übergreifenden Talent, mit dem Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Jahr 1930 sofort ihr Publikum.(…) Dramaturgin Ulrike Aistleitner sorgte mittels Beamer für die punktgenaue Übertragung der Texte auf eine große Leinwand – Pianist und Solorepetitor Yorgos Ziavras war nicht nur zuverlässiger Begleiter am Flügel – er sorgte auch mit fantasievollen pianistischen Girlanden und virtuosen Soli zusätzlich für den nötigen Schwung.

    Die musikalische Palette war breit gefächert: „O sole mio“ wurde abgelöst von „Hit the Road Jack“, und „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n“ schmetterte der Karaoke-Chor ebenso begeistert wie „Ich lade gern‘ mir Gäste ein“ (Graf Orlowsky in der „Fledermaus“). Die Beatles kamen ebenso zu Wort wie ABBA, und bei „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ konnte die vor Temperament sprühende Kerstin Brix ihren „Chor“ sogar zum Schunkeln bewegen. (…) Ein rundum gelungenes Experiment des Theaters, das mit Sicherheit auch in Zukunft viel Anklang finden wird.

    [Heide Oehmen, Rheinische Post, 6.9.2017]

     

     

     

     

     

    Singen für die Seele

    Kerstin Brix weiß, wie es geht. Die temperamentvolle Sängerin kann nicht anders: Mit jeder Bewegung mit ihrem lebhaften Gesicht, ihrem fröhlichen Lachen drückt sie Begeisterung aus – für die Lieder, die sie singt, für das fulminante und nicht minder engagierte Klavierspiel des Pianisten und Solorepetitors des Theaters Yorgos Ziavras und für das ausgelassen singende Publikum. Das ist ins Foyer des Theaters an der Odenkirchener Straße gekommen, um dabei zu sein, wenn das „Café Vokal“ zum ersten Mal singfreudige Menschen zusammenbringt. (…) Wenn jemand ein Lied nicht kennt oder nicht mitsingen kann, dann genießt er einfach dieses Konzert – die facettenreiche Stimme von Kerstin Brix und das virtuose Spiel von Yorgos Ziavras, der auf seinem Klavierhocker selten ruhig sitzenbleiben kann. Da bekommen nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen etwas geboten. Denn die beiden Musiker verfügen über reichlich schauspielerisches und komödiantisches Talent. (…) Ein besonderer Erfolg ist zum Ende hin Whitney Houstons „I will always love you“. Imaginäre Feuerzeuge werden gezündet, der Pianist bekommt Zwischenapplaus, die Sängerin schmachtet ihn an, er schmachtet zurück. Wunderbar. Die Zugabe ist das Lied vom Anfang – „Ein Freund, ein guter Freund“. Kerstin Brix hüpft durchs Publikum, als wenn’s kein Morgen gäbe. (…)

    [Inge Schnettler, Rheinische Post, 18.10.2017]