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My Fair Lady

My Fair Lady

Musical in zwei Akten von Frederick Loewe - Text von Alan J. Lerner
Musikaliche Leitung Andreas Fellner, Inszenierung Roland Hüve, Bühne und Kostüme Okarina Peter, Bühne und Kostüme Timo Dentler, Choreografie Robert North, Choreinstudierung Maria Benyumova, Dramaturgie Ulrike Aistleitner

Eliza Doolittle, einfaches Blumenmädchen und rotzfreche Göre mit deftigem Straßenslang, redet gern. Und das Tag und Nacht. Unverhofft kommt der prahlerische Phonetikprofessor Henry Higgins daher und behauptet, sie durch intensives Sprachtraining binnen weniger Monate zur feinen Lady umerziehen zu können: Ihre Gossensprache soll in gesellschaftsfähige Redeweise verwandelt werden. Denn schließlich machen nicht nur Kleider Leute, sondern eben auch die Sprache!
Doch das Experiment gestaltet sich komplizierter als gedacht. Ab sofort heißt es: Vokale kauen und Konsonanten spucken. Die berühmten Blüten, die nürgens so grün grünen wü ün Spünien, treiben sowohl Higgins als auch Eliza zur Weißglut. Auf das gemeinsame Ziel hinarbeitend, entwickelt sich zwischen Mentor und Schülerin plötzlich jedoch mehr als nur das  verabredete Sprechtraining …
George Bernard Shaws Komödie Pygmalion wurde 1913 uraufgeführt. Als der Autor um Erlaubnis für eine musikalische Bearbeitung des Stücks gebeten wurde, reagierte er ablehnend. Erst nach seinem Tod machten sich Frederick Loewe und sein Librettist Alan Jay Lerner an die Musicaladaption des Stoffs. Mit Erfolg! Am 15. März 1956 brachten sie ihre Version unter dem Titel My Fair Lady am Mark Hellinger Theatre in New York zur Uraufführung. Seit damals gehört die Aschenputtel-Geschichte um das Blumenmädchen Eliza mit Frederick Loewes unverwechselbarer, spritziger Musik voller Ohrwürmer und Evergreens wie Wäre det nich wundascheen, Mit ‘nem kleenem Stückchen Glück, Es grünt so grün oder Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht zu den beliebtesten Musicals aller Zeiten.