3. Juli 2024

Ab dem 8. Juli macht das Theater Ferien!

Am Montag, den 8. Juli beginnt die mehrwöchige Sommerpause des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Die Theaterkassen öffnen wieder am Dienstag, den 20. August – dann startet auch der Vorverkauf für alle Freiverkaufsvorstellungen der neuen Spielzeit 2024/25. Das Team der Theaterkasse informiert außerdem gerne über Abonnements und weitere Angebote. 

Am 14. September wird im Theater Krefeld die Spielzeit mit einem klassischen Drama eröffnet: Friedrich Schillers „Maria Stuart“ in der Regie von Schauspieldirektor Christoph Roos.

Als sich Schiller 1799 an seine „Maria Stuart“ setzte, waren bereits über 50 Trauerspiele verfasst worden über das Los der schottischen Königin, die im Jahr 1587 auf Befehl ihrer Tante, der Königin Elisabeth I. von England, hingerichtet worden war. Was sein Stück heute noch interessant macht ist, wie dieser Autor des Jahres 1799 zwei komplexe, äußerst kraftvolle Frauenfiguren in einer patriarchalen Welt zeichnet. Mit all seiner literarischen Kunst zoomt Schiller ganz nah an seine beiden Hauptfiguren heran und nimmt die beiden Rivalinnen mit ihren Ängsten und Sehnsüchten in den Fokus.

Einen Tag später, am 15. September, präsentiert das Musiktheater zur Eröffnung im Theater Mönchengladbach einen Klassiker des italienischen Opernrepertoires: Giuseppe Verdis „La traviata“ ist bis heute eine der beliebtesten Opern weltweit. Wie in vielen seiner Werke thematisiert der Komponist hier sein großes Thema: die Liebe, die an gesellschaftlichen Bedingungen scheitert.

Regisseur Michiel Dijkema stellt sich mit dieser Inszenierung zum ersten Mal an unserem Theater vor. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen unter dem Dirigat von GMD Mihkel Kütson.

Für die erste große Ballettpremiere der Saison 2024/25 hebt sich am 22. September im Theater Mönchengladbach der Vorhang: In „Liebe und Tod“ widmet sich Robert North den großen, ewigen Themen, die Künstler stets aufs Neue zur Gestaltung und Auseinandersetzung anregen. Der dreiteilige Abend beinhaltet neben der Uraufführung der Choreografie „Facetten der Liebe“ Robert Norths persönliche Klassiker „Der Tod und das Mädchen“ nach dem gleichnamigen berühmten Streichquartett von Franz Schubert und „Boléro“ nach Maurice Ravels bekanntester Komposition.