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Gebärdensprache zu Becketts „Endspiel“

In Kooperation mit verschiedenen Theatern beschäftigt sich der in Wuppertal lebende Künstler Kai Fobbe schon seit längerer Zeit mit der theatralen Kraft der Gebärdensprache, die ihn als Videokünstler fasziniert. Im Sommer 2021 hat er gemeinsam mit fünf Darsteller*innen des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs in Essen (einer Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige) einen 6-minütigen Film erarbeitet, der sich inhaltlich mit einer Textpassage aus Samuel Becketts Theaterstück „Endspiel“ beschäftigt: von „Praline“ bis „Praline“. „Ein Gebärdenspiel“ nennt Fobbe sein Projekt.

In eindrücklichen Bildern erleben die Betrachter des Films die Übersetzung eines Theatertextes, den sie zeitgleich im Theater Krefeld auf der Bühne erleben können, in eine ihnen vermutlich unverständliche, geheimnisvolle Sprache – die Gebärdensprache.

Zu sehen ist der in Endlosschleife laufende Film auf einer 3,3 x 4 m großen Projektionsfläche an der Glasfront des Glasfoyers, sowohl von innen als auch von außen (vom Theaterplatz aus) ab dem 12. September 2021, wenn „Endspiel“ wiederaufgenommen wird.

Mehr Informationen unter www.kaifobbe.de

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