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Spielzeitstart mit Freddy Mercury und Carmen

Kurz vor den Theaterferien hat Generalintendant Michael Grosse gemeinsam mit seinem künstlerischen Leitungsteam den neuen Spielplan für 2021/22 vorgestellt. Auch die kommende Spielzeit steht noch unter dem Einfluss der Corona-Pandemie: „Bis Ende Dezember gehen wir mit Corona-konformen Formaten an den Start und einem Sitzplatzangebot von 50 Prozent, das sind zwischen 300 und 350 Plätze“, so Grosse.

Danach wolle man allmählich wieder zum normalen Spielbetrieb zurückkehren und auch Produktionen zeigen, die vor Beginn der Coronakrise entstanden sind und entsprechend ohne Abstandsregeln und andere Hygienekonzepte für die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne erarbeitet worden waren. Große Oper mit voll besetztem Orchester und Opernchor eben, oder Schauspiele, bei denen es viel Körperkontakt gibt. In das traditionelle Abosystem kann das Theater erst wieder Ende Januar 2022 einsteigen, Abonnentinnen und Abonnenten haben aber auch vorher schon die Möglichkeit, Vorstellungen zu Abo-Bedingungen zu besuchen.

In Krefeld eröffnet das Schauspiel am 4. September mit der Uraufführung eines Songdramas von Frank Matthus und Jochen Kilian: „Queen’s Last Night“ ist eine Hommage an die britischen Kultband Queen mit ihrem außergewöhnlichen Leadsänger Freddy Mercury. „Auf der Bühne steht aber keine Rockband, sondern ein Flügel“, verrät Schauspieldirektor Matthias Gehrt.

Man versuche nicht, den Bombast von Queen nachzuempfinden, sondern nähere sich anders. „Für die Schauspielerinnen und Schauspieler wird das eine sehr feinsinnige, äußerst komplizierte musikalische Reise“, so Gehrt.

Das Musiktheater unter der Leitung von Operndirektor Andreas Wendholz läutet die neue Spielzeit in Mönchengladbach am 10. September mit einer konzertanten Aufführung von Bizets Oper „Carmen“ ein. In der Titelrolle ist Eva Maria Günschmann zu erleben. Für seine Inszenierung hat Regisseur Kobie van Rensburg (u.a. „Die Zauberflöte“) mit vier Tänzerinnen und Tänzern der Ballettcompagnie Videoeinspielungen kreiert, die die Handlung der Oper untermalen. „Ab Januar denken wir wieder groß“, beschreibt Andreas Wendholz die Pläne seiner Sparte, dann auch wieder große Werke wie „Rusalka“ zu spielen. Die Oper von Dvorak in der Regie von Ansgar Weigner hatte es vor dem ersten Lockdown im März 2020 zwar noch auf die Bühne geschafft, konnte aber nur als „Geisterpremiere“ ohne Zuschauer online übertragen werden.

Ballettdirektor und Chefchoreograf Robert North musste mit seinem Ensemble während der Coronakrise sogar in andere Räumlichkeiten umziehen, weil der Ballettsaal im Theater für das tägliche Training und die Proben nicht Corona-tauglich ist. Er hat die Chance genutzt und seinen Tänzern kreative Choreografie-Aufgaben gegeben und ihnen Raum für Filmprojekte gelassen. So sind beispielswiese die Ballettabende „Alles neu“ und „Während wir warten“ entstanden, in denen neben seinen eigenen Choreografien auch die einiger Mitglieder der Ballettcompagnie zu sehen sind. Das Ballett ist in der Spielzeit 2021/22 zum ersten Mal am 19. September mit „Während wir warten“ in Mönchengladbach zu sehen.

Das neue Spielzeitheft ist ab sofort kostenlos als Download auf der Theater-Website oder an der Theaterkasse erhältlich. Der Vorverkauf zunächst für alle Vorstellungen bis einschließlich Januar 2022 beginnt am 16. August. Wer Fragen zu seinem Abonnement hat, kann sich über die Abo-Hotline 0800/0801808 informieren, die auch während der Sommerpause des Theaters erreichbar ist. Wem das Warten auf den Einstieg in das reguläre Abosystem im Januar zu lange dauert, sollte nach dem neuen Genießer-Arrangement Ausschau halten, das ab September angeboten wird und drei Vorstellungen sowie nach Wunsch auch Kulinarisches beinhaltet.

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