Katharina Luise Fuchs

Musiktheater

Biografie

Die in Kiel geborene Mezzosopranistin Katharina Luise Fuchs erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 12 Jahren bei Eva-Christine Reimer, später bei Yvi Jänicke und Birgit Wagner-Ruh. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Ingeborg Greiner und schloss dort 2020 ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Operngesang mit Bestnote ab. Sie ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Bereits während ihrer Schulzeit sammelte sie chorische sowie solistische Bühnenerfahrungen als jahrelanges Mitglied des Kinder- und Jugendchores an der Oper Kiel. Sie sang dort u.a. die Flora in Brittens „The Turn of the Screw“ und übernahm die Rolle des 3. Knaben in Mozarts „Die Zauberflöte“. Von 2014 bis 2016 war sie am Stadttheater Aachen als Rosalia in Bernsteins „West Side Story“ zu sehen und kehrte 2019 als Sorceress in Purcells „Dido and Aeneas“ dorthin zurück. 2020 gab sie ihr Debüt als Mutter und Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in einer Produktion mit dem Hofgartenorchester Bonn.

Von 2015 bis 2020 war Katharina Luise Fuchs als Ensemblemitglied der Literatur-Oper Köln an mehreren Uraufführungen im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals beteiligt. Außerdem beschäftigte sie sich als Mitglied des Ensembles „electronic ID“ mit der Interpretation intermedialer Musik des 21. Jahrhunderts. In dem Projekt „Composing Voices“ von Michael Gees setzt sie sich zudem mit vokaler Improvisation und Liederfindung auseinander.

Nachdem sie Ende 2021 projektbezogen erstmals im Opernchor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach gesungen hat, übernimmt sie dort seit Februar 2022 eine Stelle im 1. Alt als Elternzeitvertretung.