Konzerte

1. Chorkonzert

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45 Leitung Besetzung

Derzeit keine aktuellen Vorstellungstermine.

Im Chorkonzert darf sich das Publikum nach über zehn Jahren wieder auf eines der berühmtesten Werke der Chorliteratur freuen: Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms. Der gebürtige Hamburger und Wahl-Wiener verfasste mit diesem Werk, zu dem er durch den Tod von Robert Schumann und seiner Mutter angeregt wurde, keine Totenmesse im liturgischen Sinn, sondern ein Werk, das die Hinterbliebenen trösten möchte. Bereits Brahms‘ Zeitgenossen konnten sich der außergewöhnlichen Wirkung des Deutschen Requiems nicht entziehen. Und Brahms selbst jubelte, als er das Werk beendet hatte: „Ich bin nun getröstet! Ich habe das überwunden, was ich glaubte, nie überwinden zu können. Und nun bin ich wie ein Adler, der sich höher und höher schwingen kann.“ Gesangssolisten des Abends sind Sophie Witte und Rafael Bruck, für den Chor schließen sich Opernchor und Extrachor des Theaters sowie der Niederrheinische Konzertchor zum großen Gesangsensemble zusammen.

Der Mönchengladbacher Aufführungstermin wird wegen einer Terminkollision mit dem Abschiedskonzert von Udo Witt mit der Kantorei der Evangelischen Hauptkirche abgesagt. Seit 2002 war Udo Witt Kantor der Hauptkirche und hat das Musikleben in Rheydt wesentlich mitgestaltet. Aus Respekt vor Udo Witt und als Zeichen der langjährigen künstlerischen Freundschaft und Wertschätzung verzichten die Niederrheinischen Sinfoniker auf ihr Konzert am 27. November. Besonders zum Abschluss von Witts Amtszeit soll keinerlei Konkurrenz zwischen Sinfonikern und Kantorei entstehen und das Publikum in Entscheidungsnöte bringen.
Für die Mönchengladbacher Konzertbesucher, die das Brahms-Requiem gerne in Krefeld anhören möchten, wird ein Shuttleservice mit Zustiegsmöglichkeit am Theater Mönchengladbach und der Kaiser-Friedrich-Halle angeboten. Informationen dazu erhalten Interessenten in Kürze an der Theaterkasse.