Rebecca Blankenship

Biografie

Als dramatische Sopranistin sang Rebecca Blankenship das Wagner-Repertoire sowie viele Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts (u.a. Schostakovich, Janaček, Berg, Schönberg, R. Strauss). Sie trat u.a. an der Wiener Staatsoper und Volksoper auf, an den Opernhäusern von San Francisco, Fenice / Venedig, Toronto, Tokio, Hongkong, Melbourne, Liége, Amsterdam, Genf, Basel, der Brooklyn Academy of Music und Festivals in Wien, Edinburgh, Bregenz und dem Great Performers Festival New York. Sie sang u.a. Ariadne, Sieglinde, Elsa, Senta, Lady MacBeth von Mzensk, Marie („Wozzeck“), Die Frau („Erwartung“), Kostelnička („Jenufa“) und viele andere. Nach ihrer Zusammenarbeit mit Robert Lepage bei Schönbergs „Erwartung“  für die Canadian Opera Company folgte sie dem Regisseur ins experimentelle Theater und kreierte mit ihm u.a. das siebenstündige Theaterwerk „The Seven Streams of the River Ota“ und später das 9-stündige „Lipsynch“ mit welchem sie weltweit als Sängerin und Schauspielerin die meisten großen Theaterfestivals bereiste. An der Metropolitan Opera New York war sie künstlerische Beraterin Lepages für Wagners „Ring“ von  2010 bis 2012 und Assitant Director bei Thomas Adès „The Tempest“ 2012/2013 (2015 auch Wiener Staatsoper).  2014 begann sie gemeinsam mit ihrer Schwester Beverly Blankenship Regie zu führen: 2014 die Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krása, 2016 Ella Milch-Sheriffs „Baruchs Schweigen“ für EntArteOpera in Wien, 2017 Wagners „Der fliegende Holländer“ für das Theater Hagen (im Mai 2019 auch an den Opernhäusern in Rennes, Nantes und Angers) und 2018 „Tulifant“ von Gottfried von Einem für die Wiener Sängerknaben.