Stefanie Kunschke

Biografie

Die lyrische Sopranistin Stefanie Kunschke studierte an der Hochschule für Musik in Köln zunächst Schulmusik, Gesangspädagogik und im Anschluss Opern- und Konzertgesang (Abschluss „mit Auszeichnung“ sowie Konzertexamen). Bereits im Studium folgten Gastengagements an verschiedene Opernhäuser, z.B. an die Oper Bonn. In Augsburg wurde ihr der „Theaterpreis Augsburg“ verliehen. In ihrer Zeit als kontinuierlich festes Ensemblemitglied in Lübeck, Augsburg und München konnte sie ihr Repertoire erweitern. Sie sang am Staatstheater am Gärtnerplatz in München zuletzt Agathe in „Der Freischütz“, Marie in „Die verkaufte Braut“, Michaela in „Carmen“, Pamina und Erste Dame in „Die Zauberflöte“ und war dort mit Richard Strauss‘ Orchesterliedern zu hören. Sie war Gastsolistin beim Rheingau Musikfestival. Zuletzt sang sie die Sieglinde in „Walküre“ von Richard Wagner erstmalig konzertant in München. Zudem ist Arabella von Richard Strauss neu in ihrem Repertoire. Sie ging mit der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz auf Operettentournée, sang Partien wie Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“, Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ und Rosalinde in „Die Fledermaus“ zudem in der Hamburger Laeiszhalle und dem NDR Sendesaal Hannover. Stefanie Kunschke gastierte am Anhaltischen Theater in Dessau z.B. im Rahmen des Kurt-Weill-Festes 2015 mit  Orchesterliedern op.8 von Arnold Schönberg, 2016 in Opern von Ernst Krenek „Der Diktator“ (Charlotte) und Kurt Weill „Der Zar lässt sich fotografieren“ (Angèle). 2017 folgte ein Gastengagement am Nationaltheater Weimar als Elvira in „Italienerin in Algier“ von Gioacchino Rossini. Zudem sang sie erstmals in Hamburg Wagners Wesendonck-Lieder und im Herkulessaal in München Beethovens 9. Sinfonie. Konzerte und Liederabende im In- und Ausland sowie CD- und Rundfunkproduktionen ergänzen ihre Tätigkeit als Opernsängerin.