1. Sinfoniekonzert 19/20

1. Sinfoniekonzert 19/20

Beethoven: Coriolan-Ouvertüre // Schumann: Klavierkonzert // Brahms: Sinfonie Nr. 1 - Klavier: Sophie Pacini, Dirigent: Stefanos Tsialis

Kompromisslos, finster entschlossen, rastlos vorwärtsdrängend: In seiner Coriolan-Ouvertüre malt Ludwig van Beethoven ein tiefgreifendes Bild des tragischen Helden, der schließlich an sich selbst scheitert.

Expressivität und intensive Klänge kennzeichnen auch Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll, das als ideale Verbindung von poetischem Ausdruck und Virtuosität und als wichtigstes Klavierkonzert der Hochromantik gilt. Erst mit 35 Jahren war ihm dieses, sein einziges, Klavierkonzert gelungen.

Ähnlich benötigte Johannes Brahms beinahe zwanzig Jahre, bis er seine erste Sinfonie vollendet hatte. Zu sehr lasteten der Schatten Beethovens und seinen eigenen hohen Ansprüche auf ihm. Brahms beschwor in der Sinfonie denn auch Beethovens Geist immer wieder herauf: von c-Moll als Grundtonart über das Motto „Durch Nacht zum Licht“ bis zum Hauptthema des Finales, das an das „Freude“-Thema von Beethovens „Neunter“ erinnert.

Konzerteinführung: jeweils um 19.15 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren