2. Chorkonzert 19/20

2. Chorkonzert 19/20

Caldara: Requiem und Missa dicta reformata
Dirigent Michael Preiser

Im 2. Chorkonzert darf sich das Publikum auf eine echte barocke Rarität freuen. Eigens für das Konzert hat Michael Preiser zwei Werke von Antonio Caldara aufgespürt. Zum einen sein Requiem, zum anderen seine Messe „dicta reformata“. Caldara wurde um 1670 als Sohn eines venezianischen Musikers in Venedig oder Padua geboren, wirkte selbst als Komponist in Mantua, Rom, Venedig und schließlich am Kaiserhof in Wien, wo er am 12. Dezember 1736 starb. Obwohl er als einer der wichtigsten Komponisten des Hochbarocks gelten kann, sind viele seiner Werke heute kaum noch bekannt und nicht einmal verlegt. Dies gilt auch für die Missa „dicta reformata“. Michael Preiser hat ihre Existenz über Bibliothekskataloge entdeckt und aus Handschriften die Noten für die Aufführung im 2. Chorkonzert erstellt. Auch das „Requiem“ war lange Zeit unbekannt. Erst vor einigen Jahren wurde es durch ein italienisches Kammerorchester wieder ans Tageslicht gebracht. Beide Werke bestechen durch höchste Kunstfertigkeit und ergreifenden musikalischen Ausdruck.

„Zeitgleich mit Bach und Vivaldi schuf Antonio Caldara eine Musik von ergreifender Tiefe und höchster Kunstfertigkeit. Eine überraschende und emotional berührende Wiederentdeckung der letzten Jahre!“, Michael Preiser über das Requiem von Antonio Caldara.