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2. Kammerkonzert 21/22

2. Kammerkonzert 21/22

Frankreich: zwischen Romantik und Impressionismus

Das 2. Kammerkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker entführt nach Frankreich. Soloharfenistin Stella Farina hat dafür ein Programm zusammengestellt, das den Impressionismus gemeinsam mit der Musik der Romantik in den Mittelpunkt rückt und dafür zudem fleißig den originalen Klavierpart der beiden Kompositionen von Camille Saint-Saëns für ihr Instrument, die Harfe, bearbeitet.

Seine Oboensonate schrieb der Schöpfer des populären „Karneval der Tiere“ im Mai/Juni 1921 hohen Alter von 85 Jahren als eine seiner letzten Kompositionen überhaupt und mit dem Plan einer Serie von Holzbläsersonaten im Hinterkopf: „Ich verwende meine letzte Kraft darauf, das Repertoire dieser sonst so vernachlässigten Instrumente zu erweitern“, verriet er einem Freund. Immerhin drei Sonaten konnte er noch realisieren. Die Oboensonate begeistert dabei besonders durch die gesangliche Stimmführung des Holzblasinstruments.

Bereits 1887 entstand Saint-Saëns virtuoses Caprice sur des airs danois et russes. Inspiriert wurde er zu dieser Verbindung von dänischen und russischen Volksliedern durch einen Aufenthalt am Zarenhof in St. Petersburg. Das Werk sollte die glückliche Ehe des Zaren mit einer dänischen Prinzessin symbolisieren.

Zu Beginn des Konzerts ist Claude Debussys berühmtes Children’s Corner zu hören – diesmal in der Fassung für Harfe, Violine und Violoncello von Carlos Salzedo.

 

Programm:
Claude Debussy Children’s corner (bearbeitet für Harfe, Violine und Violoncello von Carlos Salzedo)
Camille Saint-Saëns Sonate für Oboe und Klavier op. 166 (bearbeitet für Oboe und Harfe von Stella Farina)
Camille Saint-Saëns Caprice sur des airs danois et russes op. 79 für Flöte, Oboe, Klarinette und Klavier (bearbeitet für Harfe von Stella Farina)

 

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