2. Sinfoniekonzert 19/20

2. Sinfoniekonzert 19/20

Schulhoff: Suite für Kammerorchester // Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 // Tschaikowsky: Manfred - Violine: Philipp Wenger, Dirigent: GMD Mihkel Kütson

Ragtime, Shimmy, Step … – bereits die Satztitel von Erwin Schulhoffs Suite für Kammerorchester legen nahe, dass sich in dem überaus unterhaltsamen Werk aus dem Jahr 1922 seine damalige Vorliebe für den Jazz und Modetänze niederschlug.

Ausdrucksstarkes lyrisches Spiel, heiter-ironische bis groteske Momente, Authentizität und höchste Virtuosität des Solisten vereinte Sergej Prokofjew in seinem Violinkonzert Nr. 1. Glissandi über drei Oktaven werden vom Geiger ebenso gefordert wie schneller Wechsel zwischen kernigem Spiel und luftigem Flageolett. Solist Philipp Wenger, seit 2009/10 Erster Konzertmeister der Niederrheinischen Sinfoniker, freut sich auf die Herausforderung: „Mein Traum, das Lieblingswerk meine Jugend aufführen zu dürfen, geht endlich in Erfüllung.“

„Ich arbeite an einem komplizierten sinfonischen Werk, dessen Inhalt dermaßen tragisch ist, dass auch ich mich langsam in einen Manfred verwandle.“, erklärte Peter Tschaikowsky während der Arbeit an seinem Opus 58. Das Werk nach Byrons berühmtem Gedicht fasziniert bis heute durch seine Subjektivität, tiefe Emotionen, eine beinahe überwälitgende Klangfülle des großen Orchestertuttis und die bewussten Parallelen zu Hector Berliozs „Symphonie fantastique“.

Konzerteinführung: jeweils um 19.15 Uhr

Das Konzert am Dienstag wird von WDR 3 mitgeschnitten und am Donnerstag, 14. November ab 20.04 Uhr gesendet. Anschließend steht es 30 Tage lang im WDR3 Konzertplayer zum Nachhören bereit (http://konzertplayer.wdr3.de/).

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren