4. Sinfoniekonzert 19/20

4. Sinfoniekonzert 19/20

Villa-Lobos: Danca frenetica // Mintzer: Rhythm of the Americas // Dukas: Sinfonie C-Dur - Saxophonquartett: clair-obscur, Dirigent: Diego Martin-Etxebarria

Rhythmusbetont, düster-bedrohlich, nach Art eines in Trance versetzenden Stammestanzes schrieb Heitor Villa-Lobos seine Dança frenética – und überrascht doch ebenso mit zarten, melodischen Momenten.

Als rhythmisch mitreißend erweist sich auch Bob Mintzers Rhythm of the Americas. Zentrales Thema des Werks für Saxophonquartett und Orchester sind die verschiedenen Einflüsse, die Amerika musikalisch prägten: Französische und englische Tanzmusik der Kolonialzeit, karibische und afrikanische Klänge, Jazz …

Außergewöhnliche Energie und Vitalität verströmt die vor Einfällen geradezu strotzende Sinfonie C-Dur von Paul Dukas, seine einzige, geschrieben ein Jahr vor seinem berühmten „Zauberlehrling“ (nach Goethe). Zwischen den bewegten Außensätzen besticht die Klangschönheit des ruhigen Mittelsatzes. Umso mehr ist zu bedauern, dass der stets von Selbstzweifeln gequälte Komponist eine zweite Sinfonie vernichtete.

Konzerteinführung: Donnerstag und Freitag, 19.15 Uhr
Debut-Konzert: Dienstag und Mittwoch (Musik für Gitarre), 19 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren