6. Sinfoniekonzert 19/20

6. Sinfoniekonzert 19/20

Lutoslawski: Mala suita // Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1l // Dvorak: Sinfonie Nr. 5 - Violoncello: Emmanuelle Bertrand, Dirigent: GMD Mihkel Kütson

Witold Lutoslawskis Mala suita (Kleine Suite) basiert auf Volksmelodien Südpolens. Kunstfertig kombiniert er diese mit unerwarteten Harmonien und Rhythmen und zeigt so, dass auch bewusst zur Unterhaltung geschriebene Musik besondere Qualität besitzen kann.

Es ist voller „Technik und Eleganz, bon sens und Originalität, Logik und Anmut“, sagte der berühmte Dirigent Hans von Bülow einst über das Cellokonzert a-Moll von Camille Saint-Saens. Bis heute zählt das 1872 geschriebene Werk zu einem Paradestück für Cellisten.

Pastoral und heiter hebt Antonin Dvořáks fünfte Sinfonie an, die als seine erste vollausgereifte Sinfonie gilt. Im Weiteren erfreut sie zudem mit dem typisch böhmischen, leidenschaftlichen Ton. Umso mehr überrascht das Finale: Mit seiner Dramatik und den inneren Kämpfen erscheint es beinahe wie ein Fremdkörper. Doch kurz bevor die Sinfonie im strahlende Triumph endet, kehrt das ländliche Idyll zurück.

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren