7. Sinfoniekonzert 18/19

7. Sinfoniekonzert 18/19

am 25. und 26. Juni mit den neuen„Bühne frei“-Preisträgern // am 27. und 28. Juni mit einer Europäischen Erstauffführung - Dirigent: GMD Mihkel Kütson

Im 7. Sinfonikonzert hat das Publikum seit der Saison 2012/13 die Wahl zwischen zwei Programmvarianten. In den Konzerten am Dienstag und am Mittwoch sind die neuen Preisträger des hauseigenen Wettbewerbs „Bühne frei“ als Solisten mit den Niederrheinischen Sinfonikern zu hören. Nach zwei spannenden Auswahlrunden stehen seit Anfang Mai Philipp Chernomor (8 Jahre) und Susanna Marski (14 Jahre) als diesjährige Preisträger fest. Beide spielen Violine. Susanna wird im Konzert, begleitet von den Niederrheinischen Sinfonikern, die „Teufelstrillersonate“ von Giuseppe Tartini zu Gehör bringen. Philipp Chernomor präsentiert den ersten Satz aus Charles-Auguste de Bériots Violinkonzert a-Moll

In den Konzerten am Donnerstag und Freitag ist statt dieses Preisträgerkonzerts als Europäische Erstaufführung Michael Gilbertsons „The Cosmos“ zu hören. Wie die Titel verrät entführt dieses Konzert für Bläserquintett und Orchester in die faszinierenden Weiten des Universums. In jedem der fünf Sätze beschäftigt sich Gilbertson eindrucksvoll mit einem anderen Phänomen des Weltraums, darunter schwarze Löcher. Geschickt verbindet er dabei sphärische Klänge mit Anmutungen an Filmmusik.

Beide Konzertvarianten eröffnen mit der Feuersinfonie von Joseph Haydn. Diesen populären Beinamen erhielt die Sinfonie Nr. 59 wohl, da man lange Zeit dachte, Haydn habe sie für das Schauspiel „Die Feuersbrunst“ verfasst. Doch auch die wilden Sechzehntel im Anfangspresto wecken Assoziationen an züngelnde Flammen.

Den krönenden Abschluss aller vier Konzertabender bildet Ludwig van Beethovens vierte Sinfonie. Suchend und unbestimmt hebt sie in der langsamen Einleitung zum ersten Satz an. Doch dann bricht das lebensfrohe Hauptthema des Allegro vivace hervor. Auch im Folgenden prägen das Werk Helligkeit und Freude. Nicht nur Beethoven schätzte die Sinfonie sehr, auch Publikum und Kritik lobten ihren „originellen Charakter“ und die „edle Simplizität“.

Konzerteinführung: jeweils um 19.15 Uhr