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Alles neu

Alles neu

Choreografien von Robert North, Marco A. Carlucci, Takashi Kondo und Yoko Takahashi // Musik von Ludovico Einaudi, Massimo Durante, Arvo Pärt, André Parfenov, 2Cellos und Antonio Vivaldi - Uraufführung -
Choreografie Robert North, Choreografie Marco A. Carlucci, Choreografie Takashi Kondo, Choreografie Yoko Takahashi, Choreografieassistenz Sheri Cook, Ausstattung Udo Hesse

Besondere Zeiten erfordern besondere Konzepte. Ballettdirektor Robert North vertraut auf die in seinem Ensemble schlummernde Kreativität und gibt einigen Tänzern die Möglichkeit, eigene Choreografien für die große Bühne zu entwickeln und zu präsentieren. So wird dieser Ballettabend vier neue Choreografien vereinen, die Vielfalt widerspiegeln und Lebensfreude ausstrahlen. An Ideen mangelt es nicht.
Marco A. Carlucci wird unter dem Titel Freedom eine temperamentvolle Tarantella choreografieren, als Referenz an seine Heimat Italien. Yoko Takahashi hat aus Vivaldis Vier Jahreszeiten den Frühling ausgewählt, und Takashi Kondo findet seine Inspiration in der Musik von Arvo Pärt.
Die abschließende Choreografie von Robert North widmet sich dem Thema Technische Schwierigkeiten – ein augenzwinkernder Bezug auf unsere aktuelle Situation zur Musik von 2Cellos.

Der 20minütige Dokumentarfilm What Dancers Do beschreibt die Endproben zum Ballettabend Alles neu und fängt spannende Backstage-Situationen ein.
Erleben Sie die Tänzerinnen und Tänzer beim Training mit Robert North, der auch aus seinem Leben als Tänzer erzählt.
Klicken Sie hier, um zu OperaVision zu gelangen. Dort ist der Film verfügbar.

 

 

  • Pressestimmen

    Endlich wieder Theater – dank Modellkommune
    (…) Wenn auch dieser Mai noch zu wünschen übrig lässt, so schien der Frühling doch das Theater zum Ballettabend „Alles neu“ mit üppiger Pracht zu fluten. Da war zum einen Yoko Takahashis Ballett „Haru-Frühling“ in einer bezaubernden Hommage an die Kirschblüte in Japan zum „Frühling“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Und zum anderen herrschten eine Leichtigkeit und Lebendigkeit, die schier atemlos machten.
    Zur Premiere tanzte das Ballettensemble vier Uraufführungen. (…) North’ Ensemble faszinierte in der Umsetzung mit hinreißender Energie. Mittig zwischen den Choreografien platziert, ergänzte André Parfenovs Intermezzo mit eigenen Variationen über ein Thema von Paganini die Zahl der Uraufführungen auf fünf. Parfenov interpretierte am erhöht positionierten Flügel im Orchestergraben furios sein Werk. Das Spiel war energisch, von aufbrausender Lebendigkeit, kannte düster atmosphärische Momente und deutete doch sparsam beinahe kristalline Zwischentöne an.
    Eröffnet wurde der Abend mit Marco A. Carluccis Choreografie „Freedom“. Zu Beginn eilten Tänzer leichtfüßig wie Windwesen über die Bühne. Vor wechselnden Landschaftsbildern im Hintergrund transportierten Sprünge, Schritte und Kombinationen zunehmend expressiv ein inneres Ringen hin zur Freiheit.
    Zur Musik von Arvo Pärts Komposition „Fratres“ für Violine und Klavier entfaltete Takashi Kondos Choreografie „Respect Bro“ eine Parabel zum Thema Respekt. (…) so zeigten die Tänzer Francesco Rovea und Radoslaw Rusiecki vor dem Fragment einer Graffiti-Wand einen ausdrucksstarken Kampf zwischen Hell und Dunkel, Opfer- und Täterrolle. (…)
    Den Hintergrund zu North’ Choreografie „Technische Schwierigkeiten“ bildete ein monochromer Hintergrund in wechselnden Farben. Die Tänzer eroberten raumgreifend die Bühne, jeder ein Individualist. Doch allmählich kreuzten sich Wege, entstanden über den Tanz verbindende Gemeinsamkeiten.
    [Angela Wilms-Adrians, Rheinische Post, 25.05.2021]

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