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Don Pasquale

Don Pasquale

Opera buffa von Gaetano Donizetti - Libretto von Giovanni Ruffini und vom Komponisten - In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln - Orchesterfassung von Avishay Shalom
Musikalische Leitung Yorgos Ziavras, Szenische Einrichtung Ansgar Weigner, Ausstattung Anne Weiler, Dramaturgie Andreas Wendholz, Karikaturen Peter Schmitz

Der junge Ernesto und die mittellose junge Witwe Norina lieben einander. Zwischen eine Ehe der beiden drängt sich jedoch Ernestos alter, reicher, geiziger und unsympathischer Erbonkel Don Pasquale, der sein Veto einlegt und sich stattdessen selbst auf Freiersfüßen begeben will. Guter Rat ist nun teuer. Dr. Malatesta, sowohl Ernestos bester Freund als auch Don Pasquales Vertrauter, schmiedet einen Plan, um den jungen Liebenden zu ihrem Eheglück sowie dem ihnen zustehenden Erbe zu verhelfen. Seine vermeintliche „Schwester“ Sofrina – in Wahrheit die verkleidete Norina – wird Don Pasquale als zickige Ehefrau untergejubelt und kann mit viel schauspielerischem Talent und der tatkräftigen Unterstützung von Ernesto und Malatesta ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

In dieser klassischen Opera buffa aus dem Jahr 1843 verschmelzen handfeste Komik und lebensnahe Figuren mit Donizettis kompositorischem Raffinement und ergeben eine unterhaltsame Symbiose, bei der das Publikum in musikalischen Belcanto-Träumen schwelgen darf.

Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten, keine Pause

  • Pressestimmen

    „Don Pasquale“ spritzig serviert mit Belcanto und Witz

    Die Premiere der Oper von Donizetti begeisterte in hinreißender Verknüpfung von Gesang, Orchesterspiel und Komik das Theaterpublikum.

    (…) Zur Premiere im Theater Mönchengladbach brillierte Sopranistin Sophie Witte in der Rolle der jungen, impulsiven Witwe. Grandios und mit überschäumender Energie nimmt sie die technischen und künstlerischen Herausforderungen ihres Parts. Sie begeistert mit feinen Nuancen, leidenschaftlichen Aufschwüngen, lockt mit weichem Ton und herrlichen Ausschmückungen. Witte charakterisiert die Norina in einer erfrischenden Mischung aus Feuer, Koketterie und Anmut. (…) Hayk Deinyan gibt in Stimme und Schauspiel ausdrucksvoll die emotionale Palette vom verliebten Aufblühen des fast 70jährigen Don Pasquale hin zu dessen ohnmächtiger Wut und Verzweiflung. Rafael Bruck ist mit kraftvoller Stimme ein beeindruckender Doktor Malatesta. Woongyi Lees Tenor begeistert im einnehmenden Belcanto. Dreifach gefordert gibt Robin Grunwald mit amüsanter Note Notar, Diener und Faktotum. Unter Yorgos Ziavras‘ Leitung runden Musiker der Niederrheinischen Sinfoniker auf der Bühne für jedermann sichtbar das Erleben vortrefflich ab. (…) Die Komiks von Peter Schmitz charakterisieren in witzig frecher Überzeichnung die Protagonisten und setzen Sprachbilder ironisch explosiv um. [Angela Wilms-Adrians, Rheinische Post, 31. Mai 2021]

     

    Comic-Komödie mit Charme

    (…) Dirigent Yorgos Ziavras und die sehr gut aufgelegten Niederrheinischen Sinfoniker finden ganz ausgezeichnet Donizettis federleichten Buffo-Ton mit seinen wehmütigen Einsprengseln, die in der mechanisch abgespulten Komödie einen Hauch Tragödie erahnen lassen. (…)  Mit dem Charme der Stegreifkomödie, der hier sehr schön vorgeführt wird, unterstreicht die Produktion auch, was im Stream einfach fehlt: Die unmittelbare Präsenz der Sängerinnen und Sänger, die Nähe zum Publikum, die schnelle Reaktion; kurz: die echte Theateratmosphäre. Und so ist dieser Don Pasquale eine überaus gelungene klare Ansage des Theaters Krefeld und Mönchengladbach: Wir sind wieder da. FAZIT: Es macht viel Spaß, hier zuzuhören und -sehen: Kurzweilige und unterhaltsame 90 Minuten auf gutem musikalischem Niveau. [Stefan Schmöe, Online Musik Magazin, 31. Mai 2021]

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