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Drei Schwestern

Drei Schwestern

Von Anton Tschechow
Inszenierung Dedi Baron, Bühne und Kostüme Kirsten Dephoff, Dramaturgie Martin Vöhringer

„Life is what happens to you while you are busy making other plans“, schrieb John Lennon 1980 in einem seiner letzten Songs. Das ist, was den Schwestern Olga, Mascha und Irina in Tschechows berühmtem, im Jahr 1900 geschriebenem Stück passiert. Jahrein, jahraus sehnen die drei sich nach Moskau, nach Moskau …, sie sehnen sich nach dem wahren Leben – und in all der Zeit geschieht es ihnen, das Leben, als wäre es ohne ihr Zutun.
In der .den Provinzstadt, in die es sie einst verschlagen hat, weil ihr Vater, der General, dorthin versetzt wurde, sind die Offiziere, die in ihrem Haus verkehren, noch die bei weitem gebildetsten und feinsten Menschen. Aber es ist nicht die Provinzstadt, es sind nicht ihre Bewohner, die die drei Schwestern unglücklich machen. Es ist die Zeit, die immerzu verstreicht, es ist die fehlende Antwort auf die Frage: „Wie sollen wir leben?“ Und der Menschenkenner Tschechow, der als
Dichter und als Arzt gelebt und gelernt hat, konfrontiert uns mit dieser Frage auf seine zauberhafte Weise, so, dass man nie weiß, ob man jetzt lachen oder weinen soll.

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