Ein palästinensisches Stück (UA)

Ein palästinensisches Stück (UA)


Mit Uraufführungen aus dem Iran, Libanon, Syrien und dem Irak ist der Nahe Osten ungeplant zu einem Schwerpunkt unserer Reihe Außereuropäisches Theater geworden. Im zehnten Teil blicken wir auf Palästina.

Ein Jahr alt war Bashar Murkus, als im Jahr 1993 die politische Führung Israels und die der Palästinenser im „Oslo-Friedensprozess“ ihren seit langem größten Schritt aufeinander zu machten. Aber die großen Hoffnungen wurden bald zerstört und heute ist ein friedliches und gerechtes Miteinander der Menschen in dieser Region in weiterer Ferne als vor sechsundzwanzig Jahren.

Bashar Murkus ist palästinensischer Theatermacher in Haifa. Nach seinem Schauspiel- und Regiestudium gründete er
2011 mit anderen das „Khashabi Theatre“, für das er seither erfolgreich Stücke schreibt und inszeniert.

Das Theater, das Bashar Murkus macht, ist so poetisch wie politisch und es kreist vor allem um Fragen der Identitätssuche, der Diaspora, um die Suche nach dem Funken Hoffnung in den verbrannten Träumen. Für das Theater Krefeld und Mönchengladbach schreibt Bashar Murkus ein neues Stück.

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren