Goodbye to Berlin

Goodbye to Berlin

Szenische Lesung nach Kurzgeschichten von Christopher Isherwood // Mit Songs aus den Zwanziger und Dreißiger Jahren und aus dem Musical „Cabaret“ von Kander/Ebb // Aus dem Englischen von Kathrin Passig und Gerhard Henschel

Mit fotografischer Präzision erfasst Christopher Isherwood die letzten Tage der Weimarer Republik in Berlin Anfang der 1930er Jahre und zeichnet eindrückliche Porträts der Menschen, die seinen Weg kreuzen und unterschiedlicher nicht sein könnten: die am Existenzminimum lebende Familie seiner lungenkranken Zimmerwirtin, zwei junge Männer, die ihr Glück suchen und in fataler Weise voneinander abhängen, eine vermögende jüdische Kaufhaus-Familie, deren Mitglieder vor allem um sich selbst kreisen, und zahlreiche Halbweltexistenzen, unter ihnen die hinreißend leichtsinnige Sally Bowles. Im Hintergrund der Szenerie marschieren bereits die Nazis auf. Doch Isherwoods Figuren leben ihr Leben und scheinen die drohende Katastrophe nicht sehen zu wollen.

Ein melancholischer Abgesang auf eine verlorene Welt: Kosmopolitisch, libertin, glamourös und dekadent.

Aus Christopher Isherwoods 1939 unter dem Titel „Goodbye to Berlin“ veröffentlichten Kurzgeschichten wurde 1966 das Musical „Cabaret“, das 1972 mit Liza Minnelli in der Rolle der Sally Bowles spektakulär verfilmt wurde.

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