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Nathan der Weise

Nathan der Weise

Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing
Regie Matthias Gehrt, Bühnenbild Gabriele Trinczek, Kostüme Petra Wilke, Musik York Ostermayer, Dramaturgie Thomas Blockhaus

„Was ist das für ein Gott, der für sich muss kämpfen lassen?“

Jerusalem während der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert. Zurzeit herrscht Waffenruhe zwischen Moslems und Christen. Doch die Kriegsparteien erheben Anspruch auf die heiligen Stätten, leitet doch jede den Ursprung ihres Glaubens von hier ab.

Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, findet er sein Haus in Trümmern. Nur knapp ist seine Tochter Recha dem Tod entronnen, denn ein christlicher Tempelritter hat sie aus den Flammen gerettet. Über ihre Glaubensgrenzen hinweg entwickelt sich zwischen den beiden eine wechselvolle Liebesgeschichte. Während Nathan zum muslimischen Herrscher Sultan Saladin gerufen wird, der ihm eine gefährliche Frage stellt: „Welches ist die wahre Religion?“ Klug ausweichend erzählt ihm Nathan die Geschichte von einem Vater mit drei Söhnen und seinen drei Ringen, die für die drei Weltreligionen stehen …

Mit Nathan der Weise ruft Lessing zum interreligiösen Dialog auf, getragen von Respekt, Toleranz und Humanismus. Schnell wurde sein „dramatisches Gedicht“ zu einem Klassiker der Aufklärung und ist es bis heute geblieben.

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