Rigoletto

Rigoletto

Oper in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi - italienisch mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Mihkel Kütson, Inszenierung Dorothea Kirschbaum, Bühne Julius Semmelmann, Kostüme Devin McDonough, Chor Maria Benyumova, Dramaturgie Ulrike Aistleitner

Das einzige Lebensglück des Hofnarren Rigoletto, der in den Diensten des Herzogs von Mantua steht, ist seine Tochter Gilda. Als er miterleben muss, wie diese dem Werben seines berechnenden Herrn erliegt, will er nur noch eines: den Herzog töten. Er beauftragt den Mörder Sparafucile, den skrupellosen Verführer umzubringen. Als Gilda sich jedoch für ihren Geliebten opfert, merkt Rigoletto, dass er einen folgenschweren Fehler gemacht hat.

Giuseppe Verdis musikalische Umsetzung des Dramas Le roi s’amuse von Victor Hugo entstand als Auftragswerk für das berühmte Teatro La Fenice in Venedig. Nach Überwindung einiger Zensurprobleme – die österreichischen Behörden beanstandeten, dass ein Souverän nicht als Wüstling auf einer Bühne dargestellt werden soll – fand die Uraufführung von Rigoletto am 11. März 1850 an ebendiesem Opernhaus statt und wurde auf Anhieb vom Publikum enthusiastisch gefeiert.