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Vögel

Vögel

Von Wajdi Mouawad // Aus dem Französischen von Uli Menke
Inszenierung Matthias Gehrt, Bühne Gabriele Trinczek, Kostüme Petra Wilke, Musik York Ostermayer, Dramaturgie Thomas Blockhaus

Wahida, arabischstämmige Amerikanerin, und der in Berlin geborene Biogenetiker mit jüdischen Wurzeln Eitan begegnen sich in einer New Yorker Bibliothek und verlieben sich ineinander. Für Eitans religiösfanatischen Vater David ist diese Beziehung als gebürtiger Israeli, der seine ferne Heimat von der arabischen Welt bedroht sieht, schlicht inakzeptabel. Auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie reist Eitan mit seiner Freundin nach Israel. Hier wird sich Wahida ihrer bisher verleugneten arabischen Identität bewusst. Und Eitan erfährt von seiner Großmutter ein gut gehütetes Geheimnis, das jegliche Gewissheit über Religion, Kultur und Identität der Familienmitglieder in Frage stellt.

Der 1968 im Libanon geborene franko-kanadische Autor und Regisseur Wajdi Mouawad schrieb Verbrennungen, das mit großem Erfolg am Gemeinschaftstheater gespielt wurde. Vögel von 2017 verknüpft Mouawad klug und berührend die Aufarbeitung komplexer Familienverhältnisse über kulturelle und genetische Abstammung mit dem Nahost-Konflikt.

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