Martin Stadtfeld

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Biografie

Martin Stadtfelds Laufbahn begann mit einem Klavier vom Räumungsverkauf. Schon mit sieben Jahren steht sein Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln und Geheimnisse von Kontrapunkt und Harmonielehre, bis er als Jungstudent in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny kommt. Es beginnt die Zeit, in der Stadtfeld bei Wettbewerben für Furore sorgt, er gewinnt Preise in Paris, in Bozen – und in Leipzig. Den dortigen Bach-Wettbewerb kann Stadtfeld im Jahr 2002 mit dem 1. Preis für sich entscheiden.

Dies ist eine Auszeichnung mit Symbol-Charakter: Die Musik J. S. Bachs ist für den Pianisten wie das Cape Canaveral der Musik. Von hier aus führen alle Wege in den Kosmos der Musikgeschichte. Kein Wunder, dass Stadtfelds erste CD-Aufnahme wie eine Rakete zündet: Mit einem der heikelsten Werke der Klavierliteratur, mit Bachs Goldberg-Variationen, beginnt der 22-Jährige seine Aufnahme-Karriere. Das Presse-Echo ist weltweit groß und inzwischen ist Stadtfeld heimisch auf den berühmten Konzertpodien der Welt und Gast bei den großen Orchestern und Festivals.

Trotz seines Erfolges hat Stadtfeld sich nicht in das Korsett der Gesetze des Marktes zwängen lassen. Vielmehr hat er sich seine Unverkrampftheit bewahrt, ob beim Üben im heimischen Klavierstudio mitten im Ruhrgebiet, bei der Zusammenstellung beziehungsreicher Konzertprogramme, beim Arrangieren oder beim Komponieren.

Von den Schätzen der Vergangenheit lernen und Neues daraus schöpfen: Stadtfelds erstes Werk, seine Homage to Bach, sowie seine Handel Variations sind auf CD erschienen.

Zum Beethovenjahr erschienen die Aufnahmen Beethoven für Kinder sowie My Beethoven. Eigene Kompositionen veröffentlichte der Pianist außerdem in seinem Piano Songbook. In der nächsten Saison dürfen wir uns auf weitere Kompositionen und Arrangements freuen.

Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an die klassische Musik ist ihm eine Herzensangelegenheit: „[…] Wenn man Kinder befragt, was sie hören, so ist das ganz selbstverständlich die Pop-Musik. Selbstverständlich deswegen, weil vielfach schon ihre Eltern und auch Großeltern in ihrem Leben nie etwas anderes als populäre Musik gehört haben. Eine Begegnung mit der Welt der klassischen Musik hat also nie stattgefunden.“

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