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Biografie

Rüdiger Höfken | Autor, Schauspieler, Kabarettist
In Uerdingen geboren – kein Wunder also, dass seine Fußballleidenschaft dem KFC Uerdingen 05 gilt und blaurotes Blut durch seine Adern fließt.
Seit Mitte der 80er in der freien Krefelder Theaterszene aktiv, macht Höfken seine ersten Schritte auf die Bühne im Workshop von Horst-Gottfried Wagner, damals Regisseur und Schauspieler an den VSB KR/MG. Es folgten zahlreiche Projekte in verschiedenen Theatergruppen, in denen er als Schauspieler mitwirkt, u.a. „Blick zurück im Zorn“ von John Osborne, „Ein Bericht für eine Akademie“ von Franz Kafka und „Leonce und Lena“ von Georg Büchner. 1989 steht er zum ersten Mal mit seiner späteren Ehefrau Betti Ixkes in Artur Schnitzlers „Halb zwei“ gemeinsam auf der Bühne. Die beiden gründen 1992 das „Theater Ohne Namen“, das mit dem PODIO 2000 – 2014 seine eigene feste Spielstätte bekommt und bringen eine Vielzahl von Inszenierungen auf die „Bretter“, u.a. „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon“ und „Kunst“ von Yasmina Reza. Besonders zugetan ist Höfken dem berühmten bayrischen „Brettlkünstler“ Karl Valentin, dem er gleich mehrere Programme widmet, u.a. „Wenn ich einmal der Herrgott wär!“. Derart inspiriert, betritt er Anfang des neuen Milleniums mit eigenen Texten als Kabarettist die Bühne. Dem Debüt „Kleinkunst macht auch Mist!“ folgen bis 2015 fünf weitere Soloprogramme und ein „Best-of“, mit denen er in ganz Deutschland sowie in Österreich auftritt. 2009 gewinnt er in Wien den renommierten „Golden Kleinkunstnagel“, 2015 wird er der erste Preisträger des Sachsen-Anhaltinischen Kabarettpreises „Magdeburger Vakuum“. 2013 unternimmt Höfken einen Ausflug in die Filmwelt als Schauspieler in der Produktion „Der Schluff und das Geheimnis der goldenen Taschenuhr“, in dem auch seine Frau Betti Ixkes mitspielt. Neben dem Betrieb des „PODIOs“ entwickeln die beiden mehrere Veranstaltungsformate, die seit Jahren zum festen Bestandteil des Krefelder Kulturkalenders gehören, wie das „Glühwein-Cabarett“ im Stadtwaldhaus und die „Lachblüten“ im Botanischen Garten.
2019 schreibt Rüdiger Höfken dann sein erstes Theaterstück „Das Wunder von der Grotenburg“, für das der bekennende KFC-Fan auch zahlreiche Wochen in Dresden zwecks Recherche und Spurensuche verbringt. Die Produktion ist sein erstes Engagement als Schauspieler und Autor am Gemeinschaftstheater.