Karine Van Hercke

Biografie

Die belgische Künstlerin Karine Van Hercke studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Brüssel. Sie spezialisierte sich auf Musikwissenschaften, Szenisches Spiel und Semiologie. Außerdem studierte sie Tanz, Klavier, Harmonielehre und Malerei. 1992 gründete sie die theaterpädagogische Abteilung des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, von 1995 bis 2003 leitete sie das Opernstudio des La Monnaie. Gemeinsam mit François De Carpentries entwickelte sie die Konzepte bzw. entwarf die Kostüme für: Die Herzogin von Gerolstein an der Oper in Straßburg, Il Barbiere di Siviglia an der Oper in Nancy, Idomeneo an der Oper in Straßburg und der Canadian Opera Company in Toronto, Madama Butterfly, Die Zauberflöte, Carmen und Aida beim belgischen Festival Opéra en Plein Air, Orphée aux enfers an der Cité de la Musique in Paris, Madame Pompadour von Leo Fall und Lakmé am Landestheater Coburg. Sie entwickelte außerdem Bühnenbild und Kostüme für Rigoletto in Tours und Limoges, Don Giovanni am Mainfranken Theater Würzburg und am Landestheater Linz, La Stellidaura vendicante von Francesco Provenzale bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, Le Nozze di Figaro und Das Land des Lächelns am Theater Hof und für Il  Barbiere di Siviglia an der Oper in Oslo u.v.m.  Am Theater Krefeld und Mönchengladbach war sie bereits an zahlreichen Produktionen als Kostümbildnerin bzw. Mitarbeiterin der Regie engagiert: u.a. La Bohème, Die verkaufte Braut, Pique Dame, Lucia di Lammermoor, Don Carlo, Manon von Jules Massenet und Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi.