Clemens Kerschbaumer
Aktuelle Produktionen
Biografie
Der in Wien geborene Tenor Clemens Kerschbaumer studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Gesang in den Klassen Franz Donner und Bernhard Adler, sowie Lied in den Klassen Walter Moore und KS Gabriele Fontana. Sein Opernstudium schloss er im Oktober 2010 ab, im Juni 2011 beendete er mit Erfolg sein Liedstudium. Mit Meisterkursen und Klassen bei Peter Schreier, Christa Ludwig, Thomas Hampson, Michael Schade, Helmut Deutsch und Domenico Balzani rundete er seine Ausbildung ab. 2011 gewann er den Publikumspreis beim 6. Internationalen Heinrich-Strecker Wettbewerb in Baden bei Wien und wurde dort für das Young Singers Project (YSP) der Salzburger Festspiele entdeckt, im Rahmen dessen er 2012 Tamino in der dortigen Zauberflöte für Kinder und „junger Offizier“ in B. A. Zimmermanns Die Soldaten spielen durfte. In dieser Rolle war er 2015 auch an der Mailänder Scala zu erleben. Ansonsten freischaffend, war er von 2016 bis 2018 Teil des Ensembles am Stadttheater Gießen. In der Karriere des Tenors bildet das Genre Operette einen Schwerpunkt: Er hat sich darin ein großes Repertoire erarbeitet von Lehár über Kálmán, Johann Strauß bis zu Paul Abraham, aber auch im Opernbereich hat er bereits zahlreiche Partien gesungen: Ferrando in Mozarts Così fan tutte, Don Ottavio in Don Giovanni, George Brown in Die weiße Dame von François-Adrien Boieldieu, Nureddin in Der Barbier von Bagdad von Peter Cornelius (alles Stadttheater Gießen). Bei den Opernfestspielen in Klosterneuburg debutierte er als Rodolfo in Giacomo Puccinis La Bohéme und am Theater Freiberg als Duca in Giuseppe Verdis Rigoletto.