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Klassenzimmerstücke

Die weiße Rose – lebt

Ein Klassenzimmerstück von Günter Breden ab Klasse 8

Die Schülerin Sophie hat, anlässlich der geplanten Schulumbenennung in Geschwister-Scholl Schule ein Stück über die letzten Minuten von Sophie und Hans Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe Die Weiße Rose, geschrieben. Sie will mit ihrem Stück auch dem an der Schule entstandenen Rechtsruck entgegen wirken und sucht nun Mitspieler. Ihr Mitschüler Marlon ist schon dabei – doch wohl eher aus Interesse an Sophie als an der Geschichte, und so ganz sicher, ob das noch jemanden anspricht, ist er sich auch nicht.

Ein aktuelles Stück, das zum Teil auf den Briefen und Aufzeichnungen der Geschwister Scholl basiert, über Wachsamkeit, Mut und Engagement.

Voller Herzblut verkörpern die Darsteller*innen unserer Jugendclubs die verschiedenen Figuren und sensibilisieren so für die Thematik. Dieses Projekt -von jungen Menschen für junge Menschen- macht unmittelbar und niederschwellig spürbar, was es damals und heute heißt Widerstand zu leisten.

Es spielen: Mitglieder des Jugendclubs Krefeld und Mönchengladbach

Inszenierung: Silvia Behnke und Maren Gambusch

Ausstattung: Matthias Stutte

Dramaturgie: Esther Wissen

Infos und Anmeldung

theaterpädagogik@theater-kr-mg.de

Dreck

von Robert Schneider

Sad, so nennt er sich, verkauft Rosen. Jede Nacht bricht der junge Mann auf und läuft mit einem Strauß roter Rosen von Kneipe zu Kneipe. 50 Rosen, 58 Lokale, 12 Kilometer.
Sads Heimatstadt, so erzählt er, ist das irakische Basra, die er wegen des Kriegs verlassen hat. „Ich bin Deserteur. Ich wollte Deutsch lernen, nicht Krieg!“ Und nun ist er zwar endlich dort, wo man seine geliebte deutsche Sprache spricht, aber er ist illegal hier, er ist ein Araber und niemand redet mit ihm.
Sad erzählt von seinem Leben als Fremder und macht sich dabei die Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, auf groteske Art zu eigen. Er zieht sich die rassistischen Klischees und Stereotype an wie einen für ihn bestimmten Anzug. – Eine Unterwerfungsgeste? Ein provokantes Spiel? Oder beißender Spott?

Hoyerswerda 1991 – Mölln 1992 – Rostock- Lichtenhagen 1992 – Solingen 1993, das waren die schlimmsten fremdenfeindlichen
Pogrome und Terroranschläge im damaligen Deutschland. Der Anschlag in Hanau 2020 zeigt uns, ein historisches Stück ist der 1991 geschriebene Monolog immer noch nicht.

Es spielt: Raafat Daboul

Inszenierung: Steve Karrier

Dramaturgie: Martin Vöhringer

Infos und Anmeldung

theaterpädagogik@theater-kr-mg.de

 

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