Philipp Sommer

Biografie

Philipp Sommer wurde in der Kleinstadt Lohr am Main geboren. Nach seiner Schulzeit hatte er zunächst eine Ausbildung als Drucker abgeschlossen und anschließend die  Fachoberschule für Kunstgestaltung in Würzburg und Nürnberg besucht. Danach studierte er von 2012 bis 2016 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Philipp Sommer nahm an diversen Clownworkshops von Pièrre Byland und Maskenspielunterricht von Björn Leese teil. Während seiner Ausbildung spielte er u. a. am Schauspielhaus Stuttgart in Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ (Regie: Armin Petras) und in Elfriede Jelineks „Das schweigende Mädchen“ (Regie: Alia Luque), im Wilhelma Theater in „Peer Gynt/Szenen“ (Regie: Thomas Krupa) und an der WLB Esslingen in Sean O’Caseys „A Silver Tassie“ (Regie: Christof Küster).

Philipp war auch in einigen Kurzspielfilmen zu sehen und hatte kleine Auftritte in Fernsehproduktionen. Weiterhin beteiligte er sich beim SWR in verschiedenen Hörspielen, Lesungen und Features, u. a. als Soldat Kurt Vogel in „November 1918“ (Regie: Iris Drögekamp).

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Philipp Sommer festes Ensemblemitglied des Theater Krefeld und Mönchengladbach und spielte u. a. den Raskolnikow in der Bühnenfassung von Dostojewskijs „Schuld und Sühne“, Macduff in Shakespeares „Macbeth“, Paul Werner in „Minna von Barnhelm“ und Khaldoun in der Deutschsprachigen Erstaufführung von „Deine Liebe ist Feuer“ im Rahmen der Reihe „Außereuropäisches Theater“.

In der Spielzeit 2018/19 ist er u. a. zu sehen als Karl Moor in „Die Räuber“, Valère in „Tartuffe“, Leonce in „Leonce und Lena“ und als Maik in der Bühnenfassung von „Tschick“.