Luka Brajnik
Biografie
Der slowenische Bariton Luka Brajnik begann seine musikalische Ausbildung bei seinem Großvater, dem renommierten Tenor Miroslav Brajnik, und setzte sie später bei Alexander Brown fort. Seine Studien setzte er in Italien fort, wo er Meisterkurse bei Mirella Freni in Modena besuchte und seine Ausbildung bei Renata Scotto sowie Maestro Walter Alberti Scatarzi in Rom vertiefte. Parallel dazu schloss er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ljubljana mit dem Bachelor ab. Von 2009 bis 2012 war er festes Mitglied des Opera Studio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, wo er sich intensiv dem italienischen Repertoire widmete. 2013 wurde ihm ein Stipendium des Internationalen Richard-Wagner-Verbands für die Bayreuther Festspiele verliehen. Im selben Jahr gab er ein Rezital anlässlich des 200. Geburtstags von Verdi und Wagner im Teatro La Fenice in Venedig und vertrat das Teatro La Fenice später bei einem Konzert in New York. Sein Operndebüt gab Brajnik 2014 als Graf Almaviva in Mozarts Le Nozze di Figaro unter der Leitung von Johannes Wildner. 2017 trat er erstmals vor heimischem Publikum als Giorgio Germont in Verdis La traviata bei der Eröffnung des Lent Festivals in Maribor auf. Im Dezember desselben Jahres gastierte er beim Galakonzert im Cankarjev dom in Ljubljana mit dem Sinfonieorchester RTV Slowenien unter der Leitung von Maestro George Pehlivanian. Im April 2018 folgte er Pehlivanians Einladung nach Le Touquet-Paris-Plage für mehrere Konzerte sowie nach Málaga, wo er in Beethovens 9. Sinfonie sang. Im selben Jahr debütierte Brajnik am Nationaltheater Maribor (Slowenien) als Graf Rodolfo in Bellinis La Sonnambula sowie als J. Bruce Ismay im Musical Titanic von Maury Yeston. Es folgten Auftritte in Andrea Chénier als Fléville und Roucher unter der Leitung von Loris Voltolini im Jahr 2019. Ebenfalls 2019 sang er zudem die Titelrolle in Verdis Nabucco am Nationaltheater Maribor unter der Leitung von Maestro Stefano Romani. 2022 übernahm er die Rolle des Barnaba in La Gioconda von Amilcare Ponchielli unter der Leitung von Maestro Gianluca Martinenghi, wofür er von der Kritik hoch gelobt wurde. Das Jahr 2024 brachte bedeutende Rollendebüts, darunter Baron Scarpia in Puccinis Tosca unter der Leitung von Gianluca Martinenghi und Lord Enrico Ashton in Donizettis Lucia di Lammermoor unter der Leitung von Ivan Hut. Sein Debut als Jago in Verdis Otello gab er im Januar 2025 am Nationaltheater Maribor unter der musikalischen Leitung von Roberto Gianola.