“Bustour durch den Krefelder Norden”

30. Oktober 2026 – 29. November 2026

Vorstellungen

Heimatreisen im Touri-Bus: Mit der “Ponzi-Tour” durch den Krefelder Norden – Esther Keil und Cornelius Gebert schlüpfen in die Rolle von Stadtführern

Was in anderen Touristenmetropolen wie Paris und London längst gang und gäbe ist, suchte man in Krefeld bislang vergeblich: eine Hop-On-Hop-Off-Bustour im roten Doppeldecker entlang der größten Sehenswürdigkeiten. Ab Ende Oktober bietet das Stadtmarketing im Zuge der „Krefelder Heimatreisen“ eine solche Tour an – allerdings ohne Doppeldecker, ohne Hop-on und ohne Hop-off. Dafür sorgen zwei Schauspieler des Theaters Krefeld und Mönchengladbach für beste Unterhaltung: Esther Keil und Cornelius Gebert wechseln sich ab in der Rolle des gut gelaunten Stadtführers, die den Mitfahrenden Schönheiten des Krefelder Nordens nahebringt.

Die erste „Ponzi-Tour“ unter dem Motto „Einsteigen & Entdecken“ findet am Freitag, 30. Oktober, ab 12 Uhr statt. Dann schließen sich zwölf weitere Fahrten an. Tickets für 29 Euro, ermäßigt 23 Euro, gibt es an der Theaterkasse (Telefon 0 21 51 / 80 51 25) oder im Internet unter www.theater-kr-mg.de. Das genaue Programm der Tour bleibt vorerst ein Geheimnis, aber im Krefelder Norden werden auf jeden Fall die Grotenburg, der Zoo und die Häuser Esters und Lange gestreift. Auch Blicke ins ländliche Traar und Verberg sind vorgesehen. Das Ganze ist angelegt als eine Mischung aus Theater-Performance und informativer Stadtführung. Die Stadtwerke Krefeld haben einen ihrer Wasserstoff-Busse für die Aktion zur Verfügung gestellt. Er wurde mit Krefelder Motiven und dem Logo „Heimatreisen“ beklebt und soll in den kommenden fünf Jahren im Einsatz sein. Bei der Umsetzung hat auch die DMS Krefeld Außenwerbung Ströer tatkräftig unterstützt. Der Bus der SWK gehört zu einer Wasserstoff-Solobus-Flotte von derzeit zehn Fahrzeugen. Die elektrische Energie in der Wasserstoff-Brennstoffzelle wird über eine umgekehrte Elektrolyse von Wasser erzeugt und dem Antriebssystem direkt zugeführt. Die einzigen Produkte der chemischen Reaktion in der Brennstoffzelle sind Wärme und Wasserdampf. Das Fahrzeug stößt somit absolut keine Schadstoffe aus. Es fährt außerdem nahezu lautlos. So gehört die volle Aufmerksamkeit der Fahrgäste den emsigen Stadtführern der „Ponzi-Tour“.