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Schauspiel

Procedure Ada 2.0

von Katharina Kurschat Leitung Besetzung

7. September 2022 – 12. April 2023

In einem Satelliten umkreist die Programmiersprache Ada in 36.000 Kilometern Höhe die Erde. Während sie Daten von geschmolzenen Polkappen und gerodeten Regenwaldflächen sammelt, erinnert sie uns an das Leben und Wirken der visionären Mathematikerin Ada Lovelace.

Ada Lovelace, 1815 in England geboren, entwickelte mit 28 Jahren den ersten Algorithmus und damit die erste Programmiersprache der Welt. Ihre Errungenschaften wurden zu ihren Lebzeiten nicht wahrgenommen, erst 100 Jahre nach ihrem frühen Tod im Jahr 1852 entdeckte der britische Informatiker Alan Turing ihre Aufzeichnungen.
Procedure Ada 2.0 erzählt die Geschichte einer Frau, die in der Geschichtsschreibung einer patriarchalen Gesellschaft untergegangen ist.

Mit Katharina Kurschat
sowie
Che Rin Na (Klavier), Violetta Gaul (Querflöte) und Ana Paola Alarcon (Geige).

Leitung

Besetzung

Sigrid Blomen Rademacher, RP Mönchengladbach, 14.04.2022

Erinnerung an eine vergessene Mathematikerin

Zwischen viktorianischer Vergangenheit und Computer überwachter Gegenwart: Im Theaterstück „Procedure Ada 2.0“ geht es um Ada Lovelace. Intensiv, beeindruckend, informativ, aber auch leicht: Am Sonntag feierte „Procedure Ada 2.0“ Premiere im Studio des Theaters Mönchengladbach. Um es gleich vorwegzunehmen: Am Schluss wollte der Applaus kaum enden und Katharina Kurschat, die als Schauspielerin das Stück allein bestritt, war vor Freude sichtbar aus dem Häuschen. […] Auf der Bühne des Theaters lernt das Publikum beide Seiten von Ada kennen: die Programmiersprache und eben die junge Frau, die klug und vorausdenkend ist. Katharina Kurschat springt mühelos vom Roboter zur lebenslustigen, fantasievollen Frau des 19. Jahrhunderts. Kurze Szenen wechseln sich ab, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Das viktorianische Zeitalter mit allen Einschränkungen und Möglichkeiten wird ebenso lebendig wie die kühle Welt der Programmiersprache. Was beide Welten verbindet, ist ein Kniff der Inszenierung. Was auf der Bühne geschieht, wird parallel live gefilmt und an die Wand projiziert und erinnert an die Kehrseite dessen, was mit dem Vorläufer des Computers aus dem 19. Jahrhundert begann: eine allumfassende Überwachung. Drei weitere Frauen stehen seitlich des Geschehens und bilden eine musikalische Klammer: Die Pianistin Che Rin Na, Violetta Gaul, Querflöte und die Violinistin Ana Paola Alarcon. Katharina Kurschat beweist in „Procedure Ada 2.0“ ihr vielfältiges schauspielerisches und musikalisches Talent. Sie ist nachdenklichstill, setzt pantomimisches Spiel ein, tanzt und singt, nimmt sich zurück und dreht auf. Unbedingt anschauen!

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